Matznetter (SPÖ) bezweifelt MH17-Abschuss durch Separatisten

Als am 17. Juli 2014 nahe der Stadt Tores in der Ostukraine die Boeing 777 der Fluggesellschaft „Malaysia-Airlines“ abstürzte, war zumindest für die westlichen Medien relativ schnell klar, wer für die Katastrophe verantwortlich war. Schon kurz nach dem Absturz verkündete die pro-europäische Medienlandschaft, ohne bereits im Besitz näherer Informationen zu sein, dass der Absturz der Boeing nur durch einen Abschuss einer Flugabwehrrakete erfolgen konnte. Das Flugzeug soll angeblich von pro-russischen Separatisten mit einem Luftabwehrsystem abgeschossen worden sein, welches sie aus ukrainischen Beständen erbeutet haben sollen. Selbstverständlich präferierten diese Version, neben den Medien, auch die zahlreichen EU-Fetischisten in der Politik inklusive der Sozialdemokraten. Ganz anders sieht es aber der SPÖ-Nationalratsabgeordnete und Vizepräsident der österreichisch-russischen Freundschaftsgesellschaft, Christoph Matznetter. In einem ATV-Interview hat Matznetter klar seinen Zweifel über die in den Medien kursierende Theorie des Abschusses geäußert.  

„Ich wäre sehr interessiert, wer das wirklich war“, sagte der SP-Politiker im Interview. „Ich kenne nur Dokumente und Unterlagen, die eher darauf hindeuten, dass es BUK-16-Raketen waren, die von ukrainischen Truppen kommen. Ich weiß, dass der Bundesnachrichtendienst gesagt hat, nein, es waren russische Separatisten. Ich vermisse aber eine klare Darstellung.“

Matznetter: „Wem nützt der Abschuss?“

Matznetter stellte zudem fest, dass es keine klaren Indizien gebe, die auf eine Schuld der Separatisten hinweisen. Außerdem stelle sich die Frage, wem dieser Abschuss am meisten nütze. Matznetter wies auf die Option hin, dass die ukrainische Seite den Abschuss gezielt den Separatisten in die Schuhe hätte schieben wollen.  Für den SP-Politiker wären in diesem Fall, die von der EU ausgesprochenen Russland-Sanktionen, nicht gerechtfertigt. Matznetter hat zumindest in diesem Fall bewiesen, dass es auch in der SPÖ Menschen gibt, die zumindest ab und zu ihre EU-Brille ablegen.

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