Günther Jauch bedauert Putins Jugend und Dynamik

Der deutsche Staatssender ARD lud vor kurzem den russischen Präsidenten Wladimir Putin zu einem Interview. Dass das deutsche Pendant zum ORF in der Vergangenheit in keinster Weise objektiv über die Ukraine-Krise und daher auch immer wieder untergriffig gegen den russischen Präsidenten berichtete, ließ auf zahlreiche Propaganda-Attacken während des Interviews schließen. Doch die blieben zunächst aus.

Während des Interviews verteidigte Putin vor allem das Vorgehen in der Krim. Dieses sei völkerrechtlich gedeckt und obendrein fand ein Referendum in der Bevölkerung über die Abspaltung statt. Beim Kosovo etwa stimmte nur das Parlament für eine Abspaltung und dies ging ohne internationale Proteste und Sanktionen vonstatten. Des Weiteren meinte Putin, die Sanktionen der EU und der USA seien völlig ungerechtfertigt und würden schließlich nur den Westen selbst treffen, wie etwa der Exporteinbruch in Deutschland zeige. Während die USA auf der ganzen Welt Militärstützpunkte unterhalten und laufend neue gründen, dürfe der russische Präsident nicht einmal sein Militär an den Grenzen zu Übungen schicken, ohne Schelten der internationalen Gemeinschaft fürchten zu müssen, so Putin im Interview weiter.

Verbale Entgleisung von Jauch

Für den Tiefpunkt sorgte der Moderator Günther Jauch, im Rahmen von dessen Sendung das Gespräch ausgestrahlt wurde. Am Ende der Sendung meinte er in Anspielung auf die ehemaligen, oft alten sowjetischen Staatschefs, man könne ja keine Hoffnung haben, dass Putin bald sterben werde und sich somit das Problem von selbst löse. Jauch Im Wortlaut:

Früher konnte man ja bei der alten Sowjetunion mal die Hoffnung haben, dass sich Probleme bei den Herrschenden oder bei der sowjetischen Politik biologisch erledigen. Putin ist vergleichsweise jung, dynamisch. Bisher hatte man den Eindruck, er sitzt auch fest im Sattel.

Keiner der anwesenden Gesprächspartner reagierte auf die verbale Entgleisung des Moderators, welche einen neuen Tiefpunkt in der westlichen Anti-Russland Medienpropaganda markierte.

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