Häupls Katastrophen-Bilanz als Ansporn für HC Strache

Die katastrophale Bilanz der mittlerweile 20-jährigen Amtszeit Michael Häupls als Wiener Bürgermeister zogen die Wiener Freiheitlichen heran, um bei ihrem Landesparteitag in der Hofburg das Motto auszurufen “Wien uns Wienern – Die Zeit ist reif!”. Als Einleitung zu den Parteitagsreden wurde ein Video präsentiert, in dem die Versäumnisse des SPÖ-Manns penibel dokumentiert werden – von Rekord-Arbeitslosigkeit über Rekord-Radikalisierung bis hin zur Rekord-Kriminalität.

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Heuer wird erstmals die magische Schuldengrenze von fünf Milliarden Euro überschritten. Wenn man die ausgelagerten Betriebe mit einrechnet – etwa die Schulden der Krankenanstalten, der Stadtwerke, der Wien Holding oder von Wiener Wohnen – so liegt der Schuldenstand, den Rot-Grün fabriziert hat, bereits über acht Milliarden Euro. “Die FPÖ wird daher im kommenden Wahljahr antreten, um dem rot-grünen Trauerspiel ein Ende zu setzen”, kündigte Klubobmann Johann Gudenus an. Die Zeit sei reif für eine Wende mit einem Bürgermeister HC Strache.

Straches Auftrag: Wien von Häupl-Vassilakou befreien!

Der Angesprochene ließ die bisherigen zehn Jahren seiner Parteiobmannschaft in Wien Revue passieren: “Vor den Wiener Landtagswahlen im Jahr 2005 hat keiner mehr einen Pfifferling auf die FPÖ gegeben, es wurden aber fast 15 Prozent der Stimmen erreicht. Fünf Jahre später haben wir ein Plus von 11 Prozent geschafft und knapp 26 Prozent erreicht.” Der Auftrag für 2015 laute, “Wien von Häupl-Vassilakou zu befreien”.

Die Freiheitlichen gehen von einem Duell um Platz eins mit den Sozialdemokraten aus, wissen jedoch, dass sie auf 30 bis 40 Prozent der Stimmen kommen müssen, um Häupl zu stürzen. Auf Schützenhilfe hoffen sie nicht. “Von der ÖVP ist diesbezüglich in Wien nicht viel zu erwarten. Denn sie wird sich im kommenden Wahlkampf sicher ein heißes Gefecht liefern – nämlich mit den NEOS um den letzten Platz”, prophezeit Strache.

99,23 Prozent für HC Strache

Die Delegierten bedankten sich mit 99,23 Prozent Zustimmung zu Straches Wiederwahl für die kämpferischen Worte des Landesparteiobmanns. Das Ergebnis fiel sogar noch um eine Kleinigkeit besser aus als beim letzten Parteitag im Jahr 2012 (99,21 Prozent).

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