Pizzeria-Anarchia Punks wollten Delogierung einer 50-Jährigen verhindern

Die sogenannten „Pizzeria-Anarchia“-Punks, die bereits im Juli für einen beispiellosen Großeinsatz der Polizei in Wien-Leopoldstadt verantwortlich waren, sorgten nun wieder für einen Skandal. Diesmal wollten rund 25 Anarchisten die Delogierung einer besachwalteten fünfzigjährigen Frau in Ottakring verhindern.

Vermutlich hat ein Mann in der Wohnung der Frau jene Punks als Verstärkung gegen die Räumung der Wohnung mobilisiert, welche bereits die Räumung der Pizzeria gewaltsam verhindern wollten. Die zu delogierende Frau gab an, die Delogierung sei um fünf Tage zu früh und außerdem wolle ein Spekulant sie aus der Wohnung haben. Daraufhin behinderten rund 25 Anarchisten die Möbelpacker bei ihrer Arbeit und blockierten den Eingangsbereich der Wohnung. Auch Sachwalter, Gerichtsvollzieher und Hausverwaltung wurde kein Einlass gewährt. Erst nach einer einstündigen Verhandlung gab die Frau schließlich auf und die Blockade wurde aufgehoben. Die Polizei musste mit 60 Mann ausrücken, um die Lage zu schlichten, verletzt wurde im Gegensatz zu den Einsätzen im Juli niemand.

Die Kosten des Polizeieinsatzes sowie der Räumung dürfen wieder einmal die Steuerzahler begleichen. Fraglich ist, ob nun nach einem neuerlichen provozierten Polizeieinsatz seitens der Anarchisten endlich konsequente rechtliche Schritte gegen diese gesetzt werden.

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