Sex-Detektive sollen schwule Gelüste in Linzer Sauna stoppen

In der Linzer Parkbad-Sauna geht es heiß her. Denn dort bringen nicht nur die hohen Temperaturen die Gäste ins Schwitzen, sondern auch sexuelle Handlungen mancher Besucher. Und es sind vor allem Homosexuelle, die in der größten Sauna der städtischen Linz AG ihren Gelüsten freien Lauf lassen. Der Bäder-Chef, Thomas Lettner, bestätigte gegenüber den Oberösterreichischen Nachrichten die Vorfälle, "die nun wieder mehr geworden seien". Sex-Detektive sollen dem unzüchtigen Treiben ein Ende bereiten.

Die Linz AG als Betreiber der Parkbad-Sauna sah sich außer Stande, das Problem in den Griff zu bekommen. Die Mitarbeiter konnten nicht überall sein, weil sie ja ihrer Arbeit nachgehen mussten. Also engagierte man einen Sicherheitsdienst, der nun ein Auge auf die Sexspiele richten sollen. Sie arbeiten natürlich nackt und sind daher als Überwachungspersonal nicht zu erkennen.

Anbandeln in der Dampfkammer

Als Zentren von sexuellen Praktiken gelten das Sprudelbecken und vor allem die Dampfkammer. Ein Parkbad-Insider weiß, dass die Dampfkammer den Homosexuellen als Anbandelzone diene, während es im Dampfbad dann richtig zur Sache gehe. Diesem Schauspiel zusehen zu müssen, sei nicht angenehm für Saunabesucher, die hier andere Entspannung suchen.

Wird jemand bei sexuellen Spielen ertappt, kann es für ihn sehr unangenehm werden. Sollten nämlich die Handlungen im Beisein von Jugendlichen unter 16 Jahren durchgeführt werden, so ist das ein Strafrechtsdelikt. Kommt es zu Übergriffen auf Unbeteiligte, ist das ein gravierendes Gerichtsdelikt. Ansonsten handelt es sich um eine verwaltungsstrafrechtliche Angelegenheit, um "Erregung öffentlichen Ärgernisses".

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