„Besatzungsminister“ sorgen für Unruhe im ukrainischen Parlament

Zu Handgreiflichkeiten im ukrainischen Parlament kam es im Zuge der Debatte rund um die neue Regierung von Ministerpräsident Arseni Jazenjuk. Einzelne Fraktionen stört nämlich die Anzahl der ausländischen Regierungsmitglieder. So werden künftig drei zentrale Ministerposten in Kiew durch sogenannte „Besatzungsminister“ besetzt. Mit der US-Staatsbürgerin Natalia Jaresko, dem Litauer Aivaras Abromavicius und dem Gesundheitsminister Alexander Kwitaschwili aus Georgien, wurden gleich drei internationale Günstlinge Kabinettsmitglieder. Sie wurden zu diesem Zwecke im Eilverfahren mit der ukrainischen Staatsbürgerschaft ausgestattet.

Vor allem die Person Natalia Jaresko als Chefin des mächtigen Finanzministeriums erregt die Gemüter in der Ukraine. Die bisherige Investmentbankerin ist eine lupenreine Vertreterin von US-Interessen und soll die Ukraine auf USA- und EU-Kurs zwingen.

US-Investmentbankerin verwaltet Ukraine-Budget

Jaresko war bisher als US-Investmentbankerin CEO beim Finanzinvestor Horizon Capital und beim von den USA finanzierten Private Equity Fonds WNISEF. Dort steuerte sie Finanzgeschäfte in Moldawien und der Ukraine. Als Bankmanagerin finanzierte sie unter anderem die politische Stiftung „Open Ukraine“ von Ministerpräsident Jazenjuk. Diese Stiftung wird auch von der Bankenlobby Chatham House, dem Militärbündnis NATO, dem German Marshall Fund und dem US-Außenministerium finanziell unterstützt.

Zukünftig soll die US-Lobbyistin Jaresko an der kurzen Leine Washingtons das Budget der Ukraine verwalten und dafür sorgen, dass Kiew strikt auf Westkurs bleibt.

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