Aktivisten von Greenpeace beschädigten Jahrtausendaltes Weltkulturerbe

Die Umweltorganisation Greenpeace sorgt in den vergangenen Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen, etwa durch Kurzstreckenflüge für ihre Chefs. Nun haben Aktivisten von Greenpeace bei einer Aktion anlässlich des Klimagipfels in Lima, Peru, die über zweitausend Jahre alten „Nazca-Linien“, welche UNESCO-Weltkulturerbe sind, beschädigt.

Fußspuren auf UNESCO-Weltkulturerbe

Trotz eines strikten Verbotes, sich dem Gelände mit den mystischen Linien zu nähern, selbst der peruanische Präsident braucht eine Genehmigung, starteten die Greenpeace-Aktivisten eine Aktion, bei welcher Stoff-Schriftzüge mit dem Slogan "Time for Change! The Future is Renewable" ausgebreitet wurden. Dabei haben die Greenpeace-Mitarbeiter Fußspuren auf dem sensiblen, schwarzen Gestein hinterlassen, welche dort nun für immer zu sehen sein werden. Die Peruaner zeigten sich schockiert und beleidigt ob dieser Aktion und verurteilten die Entweihung der heiligen Stätte durch die Umweltanarchos. Nach scharfen Protesten der peruanischen Regierung kündigte die Umweltschutzorganisation am Mittwoch an, das ihr Chef Kumi Naidoo, persönlich nach Lima reisen werde, um sich zu entschuldigen.

Den Aktivisten drohen nun ernsthafte rechtliche Konsequenzen. Eine Anklage wegen "Angriffs auf archäologische Denkmäler" wird bereits gefordert, darauf drohen bis zu sechs Jahre Haft. Greenpeace beteuerte, bei der Aktion „sehr achtsam“ vorgegangen zu sein, man werde aber mit den Ermittlern kooperieren und sei "gewillt, faire und vernünftige Konsequenzen" zu tragen.

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