Pichowetz nach Facebook-Botschaft an Einbrecher als Rassist beschimpft – Unzensuriert

Schauspieler Gerald Pichowetz zwischen Nicole Burns-Hansen (li.) und Roswitha Wieland bei den “Dancing Stars” des ORF.

Foto: Bild: Ailura / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Pichowetz nach Facebook-Botschaft an Einbrecher als Rassist beschimpft

Schauspieler und Theaterdirektor Gerald Pichowetz ist das Lachen vergangen: Erstens, weil sein Einfamilienhaus im Floridsdorfer Bezirksteil Strebersdorf von Einbrechern heimgesucht wurde, Familienschmuck und 8.000 Euro Bargeld weg sind. Zweitens, weil er nach einer sarkastischen Botschaft an die Einbrecher auf Facebook einen Shitstorm auslöste und als Rassist beschimpft wurde.

Was hat Pichowetz also getan, dass die User so aufgebracht hat? Auf Facebook postete Pichowetz unter anderem folgenden Satz: „Meine Frau freut sich Euch Armen, mit 100 % ausländischem Hintergrund, ihren gesamten, hart erarbeiteten und schwer verdienten Schmuck schenken zu dürfen.“ Aha, „ausländischer Hintergrund“ war es, was die Facebook-Freunde so auf die Palme brachte. Solche Wörter entsprechen nicht dem Zeitgeist mancher Gesellschaftsgruppen. Schon gar nicht jener der gutmenschlichen Künstlerschickeria. Da hilft es auch nicht, dass die Lebensgefährtin von Pichowetz, Schauspielkollegin Angelika Zoidl, die zwei Gestalten auf frischer Tat erwischte und mitbekam, dass die beiden in ausländischer Sprache gesprochen haben.

Geburtstagsparty bei SPÖ-Granden

In der Tageszeitung Österreich zum Vorfall interviewt, entschuldigt sich Pichowetz quasi für seine Wortwahl: „Ich hatte Wut im Bauch und war deshalb so sarkastisch.“ Der Schauspieler, der dem Vernehmen nach gerade vom Geburtstagsfest für den Wiener Landtagspräsidenten Harry Kopietz (SPÖ), der 66. Jahre alt wurde, heimkam, als die Einbrecher am Werk waren, darf als braver Sozialist das Wort „Ausländer“ nicht in den Mund nehmen. Vor allem dann nicht, wenn es sich um Kriminelle handelt. Daran muss sich ein Pichowetz wohl halten, der die „Initiative für Eugen Freund“ bei der EU-Wahl unterstützte und der als Direktor des Gloria Theaters in Floridsdorf existenziell abhängig ist von den Subventionen der Stadt Wien. Daher wunderte man sich auch nicht sonderlich, als Gerald Pichowetz plötzlich als Roter auftauchte, obwohl er immer als bürgerlich galt und seine Mutter Ilse sogar ÖVP-Bezirksrätin in Wien-Leopoldstadt war.

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