Als Satiriker haben die „heute-show“-Reporter des ZDF Narrenfreiheit. In den Bundestag dürfen sie aber nicht mehr, da gibt es ein Hausverbot. Nun machen sie sich über die Pegida-Demonstranten lustig.

Foto: Bild: blu-news.org/flickr (CC BY-SA 2.0)
ARD-Politmagazin: RTL-Reporter spielt bösen PEGIDA-Demonstranten

In Deutschland versuchen sich derzeit die Mainstream-Medien gegenseitig zu übertreffen, wenn es um Berichterstattungen über die Kundgebungen der PEGIDA geht. Den Vogel schoss nun das ARD-Politmagazin Panorama ab. Das interviewte einen vermeintlich bösen PEGIDA-Rassisten, der sich später aber als RTL-Journalist outete.

Was tun, wenn von den Demonstranten in Dresden, die als "Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes" jeden Montag auf die Straße gehen – zuletzt waren es 15.000 Menschen – nahezu keiner mehr mit der "Lügenpresse" spricht? Auch dafür gibt es Lösungen: Die "heute-show", eine Satirik-Sendung auf ZDF, gab sich als russisches Fernsehteam aus, um Stimmen aus dem Volk zu erhaschen. Gesendet wurde natürlich nur das, was den Eindruck vertstärken sollte, dass es sich bei den PEGIDA-Demonstranten um Ausländerfeinde und Rassisten handle.

Gewünschtes Ergebnis

Wenn die Medien so vorgehen, wundert es nicht, dass die Menschen lieber schweigen. Denn die Berichterstatter der Mainstream-Medien interviewen vor Ort genau solange, bis jemand das gewünschte Ergebnis in die Kamera brüllt. Und das wird dann an prominenter Stelle rauf und runter gesendet.

Besonders schlau wollte das ARD-Politmagazin Panorama sein. Unter der Überschrift "Kontaktversuch: Lügenpresse trifft Pegida" wurde stolz ein Beitrag online gestellt, der sich mit dieser Problematik auseinandersetzt. Um nicht als "Lügner" dazustehen, hat man die geführten Interviews für den Beitrag in voller Länge veröffentlicht. Dumm nur, dass einer der Interviewten ein Reporter des Privatsenders RTL war, der ganz offenkundig den bösen PEGIDA-Rassisten gespielt hat – den man in Dresden noch offenkundiger ganz verzweifelt gesucht hat.

Unter dem Artikel wurde dazu dann später ergänzt:

Korrektur:
Wie wir im Nachgang zur Sendung erfahren haben, handelt es sich bei einem der Demonstranten, die wir vor Ort in Dresden interviewt haben, um einen Reporter von RTL.
Dieser Fakt war uns nicht bekannt.
Im Interview äußerte er u.a. seine Sorgen bezüglich der Zahl der Türken im Straßenbild und des Bürgerkriegs in Syrien.
Der Mann hat sich nun bei uns gemeldet und beteuert, dass er eigentlich anderer Ansicht sei und dass diese Aussagen nicht seiner Meinung entsprächen.

Solche "Statisten" sind nicht neu. Die hat schon der mit Gebühren zwangsfinanzierte Staatsfunk in Österreich, der ORF, bei einer FPÖ-Veranstaltung von HC Strache vor einigen Jahren aufgeboten.

 

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