Muslimische Lieder zu Weihnachten?

In Deutschland hat die vermeintliche Toleranz gegenüber dem Islam einen neuen Tiefpunkt erreicht. Als Zeichen der Solidarität mit Muslimen soll bei Gottesdiensten anlässlich der Weihnachtszeit ein Lied aus dem Islam gesungen werden. Das wünschen sich Politiker wie etwa der baden-württembergische SPD-Abgeordnete Thomas Funk oder der Grünen-Politiker Omid Nouripour.

Kommentar von Unzensurix

Selbst wenn der Vorschlag realpolitisch angenommen werden sollte, stellt sich die Frage nach der Umsetzbarkeit. Welche Lieder aus dem Islam sind Christen überhaupt bekannt? Und wieviele davon sind in deutscher Sprache? Man könnte auch einen Schritt weiterdenken. Christen mögen doch als Zeichen der Solidarität auf Schweinefleisch verzichten und den Ramadan begehen. Im Umkehrschluss könnten vielleicht Moslems mit Christen an einem Tisch den Osterschinken probieren? Spätestens da würde es sich mit der Solidarität wohl aufhören. Wie lange wird es das Weihnachtsfest, wie wir es kennen, noch geben? Wird das Christentum bald aufgrund der Islam-Toleranz weichen müssen?

Pegida singt Weihnachtslieder

Beim deutschen Nachbarn überschlagen sich die Ereignisse rund um die Religionsdebatte vor allem wegen der Pegida-Bewegung, die immer größer wird und friedlich gegen die Islamisierung protestiert. Etwa 20.000 Menschen sollen in Dresden auf die Straße gegangen sein. Die Pegida-Bewegung hat bei ihrer mittlerweile größten Demo zum gemeinsamen Weihnachtssingen eingeladen. Linke Politiker und Medien sind außer sich.

"Aufstand der Anständigen" gegen Pegida

„Mit Weihnachtsliedern gegen Islamisierung“, schreibt die Junge Freiheit als eine der wenigen im Sinne der Pegida. Der Spiegel Online wiederum kanzelt die Pegida-Bewegung als „islamfeindlich“ ab. Keineswegs dienlich sind da die Wortspenden des deutschen Altkanzlers Gerhard Schröder. Dieser fordert gegen Pegida einen „Aufstand der Anständigen“. Unter diesem Motto hatte er im Jahr 2000 zum "Kampf gegen Rechts" ausgerufen, als es einen Brandanschlag auf eine Düsseldorfer Synagoge gab. Allerdings verhallte der Ruf damals spätestens zu dem Zeitpunkt, als sich herausstellte, dass die Täter zwei arabisch-stämmige Männer waren. Schröder irrte sich damals – und hat vermutlich im zu Ende gehenden Jahr 2014 einmal mehr Unrecht.

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