In der kleinen Marktgemeinde Grünbach lösten Asylanten den Brand in ihrer Unterkunft selbst aus – möglicherweise aus “religiösem Wahn”.

Foto: Bild: Steindy / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Nigerianer soll Brand in Flüchtlingsheim “im religiösen Wahn” gelegt haben

In der Silvesternacht brach in einem Flüchtlingsquartier in Grünbach am Schneeberg ein gefährlicher Brand aus. Vier Asylanten wurden zum Teil schwer verletzt, als sie in Panik aus dem ersten Stock sprangen. Die übrigen 25 Bewohner konnten unversehrt in Sicherheit gebracht werden. Das Haus wurde von Afrikanern bewohnt – sie stammen aus Nigeria, Liberia, Gambia und Somalia.

Die Ursache des Feuers war zunächst nicht bekannt. In der heutigen Ausgabe vermutete die Gratiszeitung Heute unter Berufung auf die Polizei, die Männer könnten „zu stürmisch das neue Jahr begrüßt und dabei unabsichtlich das Zimmer angezündet“ haben.

Mutmaßlicher Brandstifter ohne Erinnerung

Mit noch brisanteren Informationen wartet die Kronen Zeitung auf. Die Ermittlungen des Landeskriminalamtes Niederösterreich hätten ergeben, dass „ein Nigerianer im religiösen Wahn das Feuer gelegt“ habe. Der mutmaßliche Brandstifter soll sich an nichts erinnern und sei in Untersuchungshaft genommen worden.

Welche Religion den Mann derart in den Wahn getrieben hat, verrät die Kronen Zeitung nicht. In Nigeria sind rund die Hälfte der Einwohner Muslime und etwas weniger Christen. Anders als die Christen feiern die Muslime Neujahr nicht am 1. Jänner, sondern nach einem Mondkalender jedes Jahr zu einem anderen Datum, 2015 erst am 15. Oktober.

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