Islam ist der Kampffeministin Alice Schwarzer "unbehaglich"

Alice Schwarzer solidarisiert sich mit Anti-Islam-Demonstranten. Foto: Itu / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Alice Schwarzer solidarisiert sich mit Anti-Islam-Demonstranten.
Foto: Itu / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
8. Januar 2015 - 13:35

Jetzt schlagen sich immer mehr Prominente auf die Seite der PEGIDA-Sympathisanten. Kampfemanze Alice Schwarzer findet den Islam und dessen Gesetz, die Scharia, "unbehaglich", und sie fürchtet sich vor einem neuen Faschismus, der vom Islam ausgehen könnte. Rot und Grün zeigen sich schwer empört über die Solidarisierung der Feministin mit islamkritischen Demos, während die Zahl der Teilnehmer an Protestmärschen weiter steigt. Mittlweile findet ein Drittel der Deutschen, dass die Demos gerechtfertigt seien. Das Ergebnis präsentierte das Magazin Stern nach einer Forsa-Erhebung.

Schwarzer hat Angst vor neuem Faschismus

Die Organisation PEGIDA, welche vor Wochen in Dresden mit Montagsdemonstrationen startete und mit diesen gegen die Islamisierung des Abendlandes ankämpft, hat mittlerweile in vielen deutschen Städten Ableger gefunden. Obwohl dutzende Personen des öffentlichen Lebens täglich zu einem Boykott der Protestbewegung aufrufen, wächst die Anzahl der Teilnehmer in den deutschen Städten weiter. Gemeinsam spricht man sich friedlich gegen eine Überfremdung von Europa aus. So auch die als Feministin bekannte Alice Schwarzer, welche dieses „berechtigte Unbehagen“ verstehen kann.

Bei einer Umfrage der Zeit Online wurde die Zustimmung zu den Pegida-Demos deutlich, indem jeder zweite Befragte angab, Angst vor einer radikalen Islamisierung seiner Heimat zu haben. Auch die Frauenrechtlicherin und Buchautorin Schwarzer kann diese Ängste verstehen und versucht harsche Kritik an ihr mit dem Ergebnis dieser Umfrage zu entkräften.

Ob Schwarzer mit ihrer Sichtweise auch die der Demonstranten trifft, ist nicht sicher, aber eine Rechtfertigung findet sich auf ihrer Webseite:

Sollte die Politik das Unbehagen dieser überwältigenden Mehrheit nicht ernst nehmen, statt es weiterhin zu ignorieren, abzustrafen, ja zu dämonisieren? Denn es ist ja kein Unbehagen am türkischen Nachbarn oder an der türkischen Kollegin. Es ist ein Unbehagen an der offensiven islamistischen Agitation, der Propagierung der Scharia. Es ist das berechtigte Unbehagen an dieser neuen Form des Faschismus.

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