Pilz: Geheucheltes Mitleid mit Heeres-Piloten

Peter Pilz will Kooperation mit der Schweiz in Sachen Luftraumüberwachung. Unsere Piloten wären ihre Lizenzen dann wahrscheinlich los. Foto: unzensuriert.at
Peter Pilz will Kooperation mit der Schweiz in Sachen Luftraumüberwachung. Unsere Piloten wären ihre Lizenzen dann wahrscheinlich los.
Foto: unzensuriert.at
11. Januar 2015 - 18:00

Ausgerechnet der immer wieder als „Friedenssprecher“ titulierte Mandatar der Grünen, Peter Pilz, sorgt sich um die Eurofighter-Piloten. Via Kronen Zeitung berichtete Pilz jüngst über den Frust der Piolten, die nun fürchten müssen, aufgrund der wenigen Starts ihre Fluglizenzen zu verlieren. Schuld daran sind die diversen Sparbefehle beim Heer, die dazu führten, dass jeder einzelne der 15 Abfangjäger im Monatsschnitt nur sechs Stunden in der Luft war.

Die Schlussfolgerung müsste logischerweise sein, dass man dem Heer wieder mehr finanzielle Mittel zur Verfügung stellt. Doch es sind gerade die Grünen, die sich zuletzt gegen mehr Geld ausgesprochen haben. Pilz selbst bezeichnete am 23. Dezember vergangenen Jahres 616 Millionen Euro für das Heer als Weihnachtsgeschenk und Verschwendung.

Pilz-Plan als Todesstoß für unsere Piloten?

Dem nicht genug, will Pilz offenbar auch noch, dass die österreichische Luftüberwachung von fremden Streitkräften übernommen wird. Angedacht wird von ihm eine "Kooperation" mit der Schweiz - was man auch immer darunter verstehen mag. Würde Pilzens Plan verwirklicht, wäre das Problem mit den Fluglizenzen insofern gelöst, als Österreich dann überhaupt keine Piloten mehr braucht. Auf diese Art von Mitgefühl können Österreichs Flieger wohl verzichten.

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