Akademikerball-Demos ohne Vermummungsverbot: FPÖ übt Kritik

Gegen den diesjährigen Akademikerball der FPÖ Wien am 30. Jänner in der Hofburg dürfte es wieder zu Ausschreitungen linksradikaler Demonstranten kommen. In der Vergangenheit führten diese Randale nicht nur zu unzähligen verletzten Polizisten, sondern auch zu verwüsteten Einkaufsstraßen. Umso mehr kritisiert die FPÖ die Vorgangsweise des Innenministeriums.

Der Wiener Polizeichef Gerhard Pürstl will heuer auf „Deeskalation” setzen. Er regte an, dass Polizisten anlassbezogen bei der Demonstration keinen Helm tragen sollen. FPÖ-Obmann HC Strache kritisierte diesen Vorschlag bei einer Pressekonferenz scharf: „Demonstranten sind mit Stahlschleudern unterwegs. Es ist dokumentiert, dass diese Geschosse Helme beschädigt haben. Wenn ein Polizist ohne Helm unterwegs ist, dürfte er, wenn er am Kopf getroffen wird, tot sein!“

Akademikerball als Ersatz für Opernball

Pürstl kündigte auch an, dass es heuer – anders als 2014 – kein Vermummungsverbot geben werde. Das sei, so Strache, geradezu eine Einladung: „Vermummts Euch nur noch mehr, damit mehr Gewalt in der Innenstadt stattfindet“, meinte er sarkastisch.

Der Akademikerball sei jetzt wohl als „Ersatz” für den Opernball auserkoren worden, damit die Linksextremisten wieder ihren Gewaltausschreitungen nachgehen könnten. Allein schon deswegen seien diese Demonstrationen vollkommen unnötig und zu verurteilen. Strache vermutet außerdem, dass die Demonstrationen unter dem „Schutz“ der rot-grünen Stadtregierung stattfunden würden und daher eine politische Motivation dahinterstehe.

Folgendes Video zeigt Szenen aus der Krawallnacht im Jänner 2014:

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