Auf das Pariser Satiremagazin „Charlie Hebdo“ gab es zwar den aktuellsten Terroranschlag. Allerdings wurden schon zahlreiche Anschläge im Namen des Islam dokumentiert.

Bild: Wikipedia/David.Monniaux CC BY-SA 3.0
Islamistische Terroranschläge in Europa seit 2004

Die Mordanschläge auf die Redaktion des Satiremagazins Charlie Hebdo in Paris sowie auf einen jüdischen Supermarkt sorgten international für massive Empörung. Dennoch soll an dieser Stelle festgehalten werden, dass es seit Jahren mehrere Terroranschläge gegeben hat. Der Wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestags hat eine Chronologie zusammengestellt:

11. März 2004: Bei Sprengstoffanschlägen auf vier Pendlerzüge in Madrid (Spanien) sterben 191 Menschen, etwa 1.600 werden verletzt.

7. Juli 2005: Vier Muslime mit britischem Pass verüben in London (Großbritannien) Selbstmordanschläge auf drei U-Bahnen und einen Bus. 56 Tote, 528 Verletzte.

27. November 2009: Anschlag auf einen Schnellzug von Moskau nach St. Petersburg (Russland) mit 28 Toten und ca. 90 Verletzten. Die Gruppierung „Riyad al-Salihin“ bezichtigt sich der Täterschaft.

9. März 2010: Selbstmordanschläge auf die Moskauer Metro (Russland) mit 40 Toten und 84 Verletzten. Auch hierzu bekennt sich der tschetschenische Terrorist Doku Umarow.

24. Januar 2011: Selbstmordanschlag auf dem Moskauer Flughafen Domodedowo (Russland) mit 37 Toten und über 100 Verletzten. Der tschetschenische Terrorist Doku Umarow bekennt sich zu dem Attentat.

2. März 2011: Schusswaffenanschlag auf amerikanische Soldaten am Flughafen Frankfurt am Main (Deutschland). Zwei Soldaten werden getötet, zwei weitere verletzt.

11. März 2012: Mordanschlag auf einen Soldaten in Toulouse (Frankreich).

15. März 2012: Mordanschlag auf Soldaten in Montauban (Frankreich). Zwei Soldaten werden dabei getötet, einer verletzt.

19. März 2012: Mordanschlag vor und in einer jüdischen Schule in Toulouse (Frankreich), bei der vier Personen getötet und mehrere verletzt werden.

18. Juli 2012: Anschlag auf einen Reisebus mit israelischen Touristen in Burgas (Bulgarien). Sieben Menschen werden getötet, 30 Personen verletzt. Mit dem Anschlag wird die libanesisch-schiitische Organisation Hisbollah in Verbindung gebracht.

22. Mai 2013: Mordanschlag auf einen Soldaten in London (Großbritannien).

24. Mai 2013: Messeranschlag auf einen Soldaten in Paris (Frankreich), er wird verletzt.

Oktober/Dezember 2013: Bei drei Selbstmordanschlägen in der russischen Stadt Wolgograd sterben über 40 Menschen. Islamisten aus dem Nordkaukasus bekennen sich zu den Attentaten.

24. Mai 2014: Mordanschlag im Jüdischen Museum in Brüssel (Belgien). Vier Menschen werden getötet.

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