PEGIDA bei Jauch: Kritik an Merkels “kardiologischer Ferndiagnose” – Unzensuriert

PEGIDA-Mitbegründerin Kathrin Oertel sicherte ihrer Bewegung mit sachlicher Argumentation bei Günther Jauch weitere Sympathien.

Foto: Bild: blu-news.org / flickr (CC BY-SA 2.0)
PEGIDA bei Jauch: Kritik an Merkels “kardiologischer Ferndiagnose”

Besondere Brisanz erhielt die ARD-Diskussion bei Günther Jauch durch die Absage der morgigen PEGIDA-Demonstration in Dresden. Laut Polizeiangaben liegen konkrete Morddrohungen aus islamistischen Kreisen gegen die Organisatoren der Proteste, insbesondere gegen Lutz Bachmann vor. PEGIDA stimmte der Absage zu, letztlich untersagte die Polizei sämtliche Veranstaltungen unter freiem Himmel, also auch die Gegenkundgebungen.

Gauland: PEGIDA-Absage als Beleg für Islamisierung

Die Diskussionsteilnehmer bei Günther Jauch äußerten zunächst Verständnis für die Entscheidung der Polizei. Nur Alexander Gauland von der Alternative für Deutschland (AfD) ging darüber hinaus, indem er klare sagte: „Es ist der Beginn der Islamisierung, wenn wir ein wichtiges Grundrecht nicht mehr ausüben dürfen.“

Thierse macht indirekt Politiker für Antifa-Gewalt verantwortlich

Besonders besorgt über die Absage zeigte sich der ehemalige Bundestagspräsident Wolfgang Thierse (SPD). Dies ist insofern bemerkenswert, als Thierse einst selbst mit einem Strafverfahren konfrontiert war, als er sich an einer Sitzblockade gegen eine rechte Kundgebung beteiligte und sich dabei mehrfach den Anweisungen der Polizei widersetzte. Bemerkenswert war auch ein andere Satz des weit links stehenden Politikers, den er auf angebliche ausländerfeindliche Aussagen von PEGIDA-Teilnehmern bezog und an die Veranstalter richtete: „Wer etwas organisiert und sich an die- Spitze der Bewegung stellt, ist für das verantwortlich, was dort passiert.“ Das muss wohl auch bedeuten, dass die Politiker von CDU bis Grünen, die regelmäßig zu Anti-PEGIDA-Kundgebungen aufrufen, für die dort geübte linksextreme Gewalt voll verantwortlich sind.

Oertel verspricht: „Wir geben nicht auf!“

PEGIDA-Mitbegründerin Kathrin Oertel schilderte die Sorgen der „Abendspaziergänger“, die sich von der Politik und der Regierung nicht mehr vertreten fühlten. Sie plädierte für mehr direkte Demokratie, um diesen Bürgern wieder eine Stimme zu geben. Überdies versprach sie, die Kundgebungen fortzusetzen: „Wir werden eine Möglichkeit finden, unser Recht auf Meinungs- und Versammlungsfreiheit auszuüben, wir geben nicht auf.“

Experte für politische Bildung mit heftiger Kritik an Merkel

Überraschende Positionen nahm der Vertreter der sächsischen Landeszentrale für politische Bildung, Frank Richter, ein, der den Politikern – beginnend mit der Bundeskanzlerin – gehörig die Leviten las. „Diesen Satz hätte unsere Bundeskanzlerin besser unterlassen sollen“, sagte er in Bezug auf Merkels Beschimpfung der PEGIDA-Teilnehmer in ihrer Neujahrsaussprache. Es habe sich um eine „kardiologische Ferndiagnose aus Berlin“ gehandelt darüber, „ was in den Herzen der Menschen los ist“. Er tadelte auch die Falschdarstellung durch Politik und Medien bei sensiblen Themen. Die gern gezeigte syrische Flüchtlingsfamilie etwa würden alle Bürger gerne aufnehmen, in der Realität seien die Asylwerber jedoch lauter alleinstehende junge Männer. Ein Umstand, der exakt in dieser Form auch in Österreich von Politik und Medien weggelogen wird, wie sich etwa im neu geschaffenen Asyllager Wien-Erdberg zeigt.

Besserung beim Öffentlich-Rechtlichen

Insgesamt war die Diskussion bei Günther Jauch um Klassen objektiver als fast alles, was die öffentlich-rechtlichen Medien bisher zu PEGIDA sendeten – mit einer Ausnahme: Wieder wurden Sätze von empörten PEGIDA-Teilnehmern eingespielt, die – so Jauch – repräsentativ seien für stundenlange Aufzeichnungen. Die Bürger beschwerten sich über die Ausländer im Allgemeinden, die Nichtabschiebung von Flüchtlingen ohne tatsächlichen Verfolgungsgrund oder kriminelle Asylwerber. Merkwürdig war dabei, dass alle drei Zitate bereits mehrfach im Fernsehen gelaufen sind. Dass sich in den angeblich stundenlangen Aufzeichnungen sonst nichts Verwertbares finden ließ, spricht sowohl für die Besonnenheit der PEGIDA-Aktivisten als auch für den weiter ungebrochenen Manipulationswillen der ARD.

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