Die ÖH fördert kuriose Projekte anstatt die eigenen Studenten.

Foto: Bild: Bernd Schwabe in Hannovder / wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Offizielle ÖH-Aussendung richtet sich gegen Andersdenkende

Der Monat Jänner bedeutet für viele Menschen ein erhöhtes Arbeitsaufkommen. Nicht nur für Berufstätige steht ein weiterer Steuermonat an, sondern auch für Studenten heißt es in dieser Jahreszeit verstärkt, sich den Prüfungen für ihren späteren Broterwerb zu widmen. Eigentliche Aufgabe der Österreichischen Hochschülerschaft wäre es darum, sich der bestmöglichen Betreuung dieser Studienbeitrag-zahlenden Gruppe zu verschreiben. Anstatt dies zu tun, widmet die linksgerichtete ÖH aber ihr Augenmerk verstärkt den vermeintlichen „Umtrieben der Rechten“, welche gestört werden sollten.

Offizielles ÖH-Rundmail

Während ordentliche Studenten dieser Tage ihre Zeit in Hörsälen fristen und für bevorstehende Klausuren lernen, organsiert ihre ÖH-Vertretung diverse Protestmärsche, Blockadeseminare und gutmenschliche Vorträge über angeblich böse rechte Studenten. Obwohl damit nur eine kleine Personengruppe an den hiesigen Universitäten angesprochen wird, findet die von GRAS und Vsstö präferierte Thematik Eingang in die monatlichen per E-Mail ausgesandten Informationsmeldungen.

In der Info-Mail wird aber nicht nur erklärt, was den Akademikerball angeblich so böse macht, sondern es wird auch zu einer breiten Teilnahme an den Protesten dagegen aufgerufen. Schließlich findet sich auch an gut ersichtlicher Stelle der Hinweis, dass man sich einer der Aufmärsche anschließen sollte. Im vergangen Jahr wurde die gesamte Innenstadt schwer durch linke Demonstrationen in Mitleidenschaft gezogen, Bekenner dafür gab es allerdings keine.

Das offizielle Schreiben der ÖH beinhaltet aber nicht nur „wertvolle“ Informationen über diverse Gegenveranstaltungen in Hinblick auf den heurigen Akademikerball, sondern auch weitere gutmenschliche Projekte, welche mit dem Geld von ordentlichen Studenten bezahlt werden.
So ist etwa ist von einem „Queerfem-Kalender für 2015 und LGBTIQ Wohnprojekt“ die Rede, welcher abgeholt werden sollte, um ein fragwürdiges Projekt zu untersützen:

RFS kritisiert Geldverschwendung

„Als Verein zur Förderung selbstbestimmter queerer Wohn- und Lebensformen von lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans*-, intersexuellen und Geschlecht in Frage stellenden Personen organiseren wir auch Wohnraum für Flüchtlinge/Asylsuchende, die wegen ihrer sexuellen Identität/Orientierung nach Österreich gekommen sind, um deren besonderen Bedürfnissen Raum zu verschaffen. Asylsuchende, die in Wien Grundversorgung erhalten können, bekommen einen geringen Betrag ausgezahlt, mit dem sie sich Privatunterkünfte mieten können. Mit diesen 120€ lässt sich nur kein Wohnraum finden. Aus diesem Grund haben wir eine Wohnung gemietet, zu deren Finanzierung wir nun auf Unterstützung angewiesen sind. Jede Spende hilft, besonders freuen wir uns natürlich über regelmäßige Spenden.“

Der Ring Freiheitlicher Studenten (RFS) und sein Bundesobmann, Alexander Schierhuber, stellen sich auch hier die Frage, in wie weit missbräuchlich ÖH-Gelder für dieses Projekt verschwendet werden, während andere Studierende mit ihren Sorgen allein gelassen werden, weil sie nicht der ÖH-Gesinnung entsprechen.

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