Die erste PEGIDA-Demonstration wird am 2. Februar in Wien stattfinden.

Foto: Bild: Kalispera Dell / panoramio.com (CC BY 3.0)
Am 2. Februar startet PEGIDA auch in Österreich

Die überaus erfolgreiche Protestbewegung „Patriotische Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“, kurz PEGIDA, findet am Montag, dem 2. Februar, erstmals in Österreich statt. Wie diverse Medien und auch der offizielle Facebook-Auftritt von PEGIDA Österreich berichten, ist der erste Spaziergang in Wien bereits genehmigt und organisiert. Um 18.30 Uhr soll es losgehen, Ort und Route werden noch bekanntgegeben.

Georg Immanuel Nagel vertritt PEGIDA Wien

Der Wiener Ableger der PEGIDA-Österreich-Bewegung wird dabei nach außen von Georg Immanuel Nagel vertreten. Der freie Publizist schrieb immer wieder Beiträge für Zur Zeit, die Blaue Narzisse und den Eckart. Nagel betont, die Organisation verwahre sich gegen jede Vereinnahmung. "Wir sind überparteilich und für alle da, die unsere Anliegen unterstützen." Die Kritik an Islamisierung, an Terror, sei doch etwas, das durch alle politischen Lager gehe, so der Sprecher weiter. Pegida werde von "Menschen aus allen Gesellschaftsschichten und mit allen Hintergründen" unterstützt.

Die Kundgebung in Wien werde sich am Vorbild Dresden orientieren und friedlich ablaufen, denn auch Kinder würden erwartet.

Linke Hetze im Internet

Bereits im Vorfeld versuchen diverse linke Gruppierungen, die Protestbewegung und ihren Sprecher ins rechtsextreme Eck zu drängen. Der stellvertretende Klubobmann der Grünen, Albert Steinhauser, meint in gewohnter linker Diffamierungsmanier, PEGIDA Österreich sei nichts anderes als eine „Ansammlung von Rechtsextremen, amtsbekannten Organisationen und Hooligans“. Auch linksextreme Netzwerke wie die „Offensive gegen Rechts“ und „NoWKR“ hetzen bereits im Internet gegen den Spaziergang, dort heißt das Motto "Läuft bei uns nicht". Wie in Deutschland will man auch hierzulande versuchen, die Demonstration zu blockieren.

Die Organisatoren erwarten bei der ersten Montagsdemo in Wien an die 300 Teilnehmer, Tendenz steigend. 

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