Umfrage: Gewaltdemos beim Akademikerball nützen nur der FPÖ

Vermummte rund um den Akademikerball wollen Gewalt ausüben, radikale Berufsdemonstranten tragen die Schuld an den Auseinandersetzungen und die Krawalle gegen die FPÖ nutzen eigentlich nur den Freiheitlichen. Das sind die eindeutigen Ergebnisse einer aktuellen Market-Umfrage, die die Wiener Polizei in Auftrag gegeben hat. Darüber berichtete die Kronen Zeitung am 24. Jänner, wenige Tage vor dem friedlichen Ball in der Hofburg, gegen den linke sowie grün- und SPÖ-nahe Gruppierungen wieder Krawall schlagen wollen.

Heuer findet der Akademikerball am 30. Jänner statt. Und schon im Vorfeld gab es für eine Demokratie unglaubliche Entwicklungen: Die Polizei rückt vom Vermummungsverbot ab und gibt damit Radaubrüdern den Freibrief, die Innenstadt – wie schon im Vorjahr – in ein Schlachtfeld zu verwandeln. Denn wie sollen die Täter jetzt ausgeforscht werden, man müsste sie schon in flagranti erwischen, was nahezu unmöglich erscheint. Dafür wäre es notwendig, vor jedem Geschäft und vor jedem Auto, das gerade in der City parkt, einen Polizisten abzustellen. Ein einziger Polizist allerdings würde eine Horde wildgewordener Linksextremer auch nicht abschrecken.

Wiener Zeitung gibt Blockade-Tipps

Dass die politisch eingefärbte Polizei in Wien kein Interesse hat, sich mit den Roten anzulegen, ist verständlich. Ihr aufgrund der Aufhebung des Vermummungsverbotes eine Mitschuld an neuerlichen Gewalt-Exzessen zu unterstellen, wäre vielleicht trotzdem weit hergeholt. In die Nähe eines solchen Verdachts rückte sich kürzlich jedoch das offizielle Organ der Republik Österreich, die Wiener Zeitung, weil sie auf einer dreiviertel Seite Tipps gab, wie man den Akademikerball verhindern könne.

Wasser auf die Mühlen der Veranstalter hat jetzt ausgerechnet eine Umfrage der Polizei gebracht. Satte 91 Prozent der befragten Wiener gaben an, dass "radikale Berufsdemonstranten aus Deutschland" die Auslöser gewalttätiger Auseinandersetzungen seien. Normalen Demonstranten wird zu 36 Prozent die Schuld an den Aggressionen gegeben. Rein politisch würden die Randale der Vermummten für 42 Prozent der FPÖ nützen, und schaden würden sie den Grünen nach Meinung von 54 Prozent der Befragten.

Linksextreme Schläger nicht im TV

Den tatsächlichen Opfern der Schlägertrupps nützt die Meinung der Wiener gar nichts. Im Vorjahr wurden elf Polizeiautos und zahlreiche Auslagenscheiben zertrümmert. Es gab Verletzte und einen Schaden von 500.000 Euro. Dennoch berichteten die Mainstream-Medien, allen voran der ORF, von durchwegs friedlichen Demonstrationen.

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