Die Akademikerball-Gegner wollen linke Paare auf den Ball “schleusen” und in der Hofburg für Wirbel sorgen.

Foto: Bild: Screenshot Facebook / privat
Linksextremisten wollen sich in die Hofburg schleusen und den Akademikerball stören

Am 30. Jänner findet der 3. Wiener Akademikerball in der Hofburg statt. Schon im Vorfeld rufen diverse Bündnisse zum Protest gegen diese Tanzveranstaltung auf. Mit allen Mitteln – auch mit Gewalt – will man sich dem vermeintlich rechten Gedankengut in den Weg stellen und scheut vor nichts zurück. Eine kleine Gruppe von Linksextremisten will den Ball sogar von Innen heraus torpedieren.

Störaktionen aus der Hofburg

Dem linken Bündnis „NOWKR“ wurde bereits verboten, eine Demonstration abzuhalten, da sie sich nicht eindeutig von gewalttätigen Ausschreitungen distanzieren wollten. Aber auch andere Vereine, welche durch die Österreichische Hochschülerschaft (ÖH) unterstützt werden, nehmen jegliche Möglichkeiten des Widerstands wahr. Sollte die Polizei die Demonstrationszüge stören, warnen die Demotouristen vor „chaotischen Zuständen in der Wiener Innenstadt“. Bernhard Lahner von der ÖH empört sich etwa über genau dieses Verbot und kündigt „erst recht Ausschreitungen“ an.

"Mit Zwangsbeiträgen von ordentlichen Studenten werden auch heuer wieder ausufernde Demonstrationen bezahlt, welche unter anderem durch das Bündnis „Jetzt Zeichen Setzen“ am „Held_innenplatz“ stattfinden, wie das Vorsitzteam der ÖH informiert. Nun muss die ÖH, die laut unserem Wissensstand NOWKR und "Jetzt Zeichen Setzten" offen finanziert, ihre 'Berufsrandalierer' in Zaum halten. Keinesfalls darf es zu einem 'Guerillakrieg' von Linksextremen gegen die Wiener Polizei und die Ballgäste kommen. Die ÖH trägt für jedes Opfer linker Gewalt und für jeden Euro Schaden die politische Verantwortung", so Felix Mayrbäurl, Pressesprecher des Rings Freiheitlicher Studenten (RFS)

Eine andere Chaostruppe nennt sich „Linkswalzer am Burschiball“ und will die Abendveranstaltung nicht nur von der Straße aus, sondern auch in der Hofburg stören. Die Organisatoren haben ihren Angaben zufolge durch ein „glückliches Missverständnis“ eigene Ballkarten ergattern können und wollten diese per Facebook-Aufruf an weitere linke Paare vergeben.

Showeinlage der besonderen Art

Tatsächlich bedarf es zur Erlangung von Eintrittskarten keines Missverständnisses oder eines überdurchschnittlichen Mutes, da die Karten zu diesem Ball auch offiziell für jedermann erhältlich sind. Anders dürfte sich dies bei der Anreise gestalten, darum wurde für die linken Ballbesucher ein Erkennungszeichen vereinbart, welches den beschwerlichen Weg bis zur Hofburg problemlos ermöglichen sollte. Dieses ist vorzuzeigen, wenn der Weg von den eigenen Genossen blockiert und sogar ein Angriff erfolgen würde.

Einmal unter die vermeintlich bösen Ballbesucher gemischt, will man auf ein Zeichen hin „Die Internationale“ anstimmen und in all ihren Strophen absingen. Eine Showeinlage der besonderen Art, welche sicher auch unter den Besuchern für größte Erheiterung sorgen wird und dem Akademikerball durch die verkaufen Karten zusätzliche Einnahmen beschert.

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