Akademikerball im ORF: Hätte Pilz als Junger “Stadtkrieg” gespielt?

54 Festnahmen, sechs verletzte Polizisten, rund 150 Anzeigen und enorme Sachbeschädigungen prägten die gewalttätigen Demos gegen den  Akademikerball in der Hofburg. Der ORF sprach dennoch von „Friedlichen Demos mit Zwischenfällen“ und lud nicht etwa den Veranstalter, die FPÖ, ins Studio der ZIB 24, sondern den Nationalratsabgeordneten Peter Pilz, der die von seinen jungen Grünen stets verteidigten NOWKR-Demonstranten auf Facebook tadelte: „Ihr wollt ein paar Stunden Stadtkrieg spielen und euch wichtig machen.“ Zum Schluss des Interviews zeigte Pilz dann aber doch wieder sein wahres Gesicht: „Ich weiß nicht, wie ich mich vor 40 Jahren verhalten hätte…“

"Unseren Hass könnt ihr haben"

Damit ließ Pilz durchblicken, dass er als junger Grüner vielleicht auch an solchen gewalttätigen Protesten teilgenommen hätte. ORF-Moderatorin Lisa Gadstätter überging diese Pilz-Aussage mit einem Lächeln, statt nachzuhaken und Pilz zu fragen, ob er mit solchen Wortmeldungen nicht wieder Öl ins Feuer gießen würde. Die Studenten der Grünen (GRAS) tun sowieso, was sie wollen, egal was Pilz sagt. Auf ihrer Homepage war der Slogan „Unseren Hass könnt ihr haben“ zu lesen und auf dieser verurteilten sie auch das Demo-Verbot von „NOWKR“, die im Vorfeld Gewalt angekündigt hatten.

Polizisten als Opfer blinder Gewalt

Gewalt fand dann auch tatsächlich statt. Im Bereich des Volkstheaters kam es zu regelrechten Schlägereien zwischen der Polizei und den Krawallmachern. Polizisten wurden Opfer teils schwer bewaffneter Schläger, auf Taxis wurde mit Steinen geworfen und bei mehreren Fahrzeugen die Reifen aufgeschlitzt. In der ZIB um 9 Uhr des Folgetags durfte dann endlich ein Ballbesucher zu Wort kommen: Er habe sich bedroht gefühlt, er könne nicht verstehen, dass in Österreich so etwas möglich ist.

Peter Pilz gab bereits 1988 den Takt bei Anti-Opernballdemos an: Grüne standen Pate für gewaltbereite Opernball-Demonstrationen

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