BMW und andere deutsche Autobauer stöhnen unter Russland-Sanktionen.

Foto: Bild: S 400 HYBRID/Wikimedia
Russland-Sanktionen bringen Rückschlag für Autobauer

Nun treffen die Russland-Sanktionen die deutschen Autobauer mit voller Wucht. Automobilherstellern wie Volkswagen, BMW oder Daimler droht ein herber Rückschlag im Russland-Geschäft durch die Ukraine-Krise. Die internationale Wirtschaftsberatungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers geht von einem reduzierten Branchenumsatz von 1,52 bis 1,75 Millionen Fahrzeugen aus. Das würde ein sattes Minus von bis zu 35 Prozent gegenüber 2014 bedeuten. Bereits im vergangenen Jahr waren die Automobilverkäufe um zehn Prozent auf 2,34 Millionen Fahrzeuge zurückgegangen.

In der Vergangenheit war das Russland-Geschäft eines der zentralen Motoren im Bereich der deutschen Automobilhersteller gewesen. Durch Sanktionen, westlichen Wirtschaftskrieg und Rubel-Schwäche steckt dieser Absatzmarkt nun in einer anhaltenden Krise. Deutschland trägt also auch hier die Hauptlast der USA&EU-Politik gegen Moskau.

LKW-Bauer bereits 2014 schwer getroffen

Während der PKW-Markt umsatzmäßig 2015 die volle Breite des internationalen Konflikts im Osten abbekommen wird, wurde die LKW-Branche bereits 2014 schwer in Mitleidenschaft genommen. Dort fuhr etwa MAN nach eigenen Prognosen im Russland-Geschäft bereits einen starken Rückgang ein. Die LKW&Bussparte internationaler Automobilhersteller insgesamt geht für das abgelaufene Jahr von bis zu 25 Prozent Minus in Russland aus. 

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