FPÖ-Petition für ein Nein zum absoluten Rauchverbot

Bild: www.nein-zum-absoluten-rauchverbot.at
FPÖ-Petition gegen generelles Rauchverbot

Mit einer Petition kämpft die FPÖ nun gegen ein absolutes Rauchverbot, welches nicht zuletzt seit dem Tod eines Journalisten von Medien und diversen politischen Parteien groß getrommelt wird. Die Petition kann über www.nein-zum-absoluten-rauchverbot.at unterstützt werde. Bekanntlich wird seit langer Zeit diskutiert, dass es ein komplettes Rauchverbot in Lokalen geben soll. Auch ein Rauchverbot in den eigenen vier Wänden zu Hause ist schon ein Fall für die Justiz geworden.

Wahlfreiheit statt Rauchverbot

Für die FPÖ steht im Bereich der Gastronomie jedenfalls die Wahlfreiheit im Vordergrund. „Gastronomen sollen selbst entscheiden können, ob sie ein Raucherlokal, gemischtes Lokal oder Nichtraucherlokal führen wollen“, so FPÖ-Obmann HC Strache. Ein generelles Rauchverbot würde außerdem tausende Arbeitsplätze vernichten, ist er überzeugt. Selbst Nichtrauchern würde das generelle Rauchverbot zu weit gehen, es stelle sich außerdem die Frage, wann denn eine Verordnung gegen den ungesunden Schweinsbraten komme. „Die Gastronomen hätten außerdem massive Investitionen getätigt und brauchten nun Rechtssicherheit. Außerdem sei jeder Gast frei in seiner Entscheidung, in welches Lokal er gehen wolle“, ergänzte der FPÖ-Nationalratsabgeordnete Peter Wurm, der die Petition initiiert hat.

Auch die Arbeitnehmer in der Gastronomie hätten sich ja frei für diesen Arbeitsplatz entschieden, meinte Strache. Es gebe zwar Mitarbeiter in der Gastronomie, die vom Rauchen belästigt würden, Beeinträchtigungen durch Staub oder andere unangenehme Dinge kämen aber auch in anderen Berufen vor, etwa in der Stahlindustrie oder bei Zahntechnikern, sagte Strache, der selber diesen Beruf gelernt hatte. Die belasteten Arbeitnehmer könnten etwa eine Zulage bekommen.

Derzeitiger Nichtraucherschutz ausreichend

Die FPÖ fordert in Sachen Nichtraucherschutz die Beibehaltung der Gesetzeslage, die seit 2009 besteht und die auch ausreichend sei. Eine Verschärfung käme dem Weg hin zu einem Bevormundungs- und Denunziantenstaat oder einer Diktatur. Dass nun auch der Jugendschutz verschärft werden soll und Rauchen erst ab 18 möglich sein soll, ist aus Sicht Peter Wurm wenig zielführend. „Jugendliche können mit 14 Jahren Sex haben und mit 16 wählen. Dass sie erst mit 18 Rauchen dürfen sollen, wird sie wohl kaum vom Rauchen abhalten“, warnt er.

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