HC Strache als schwul beleidigt

Der ORF sorgte jüngst für einen Skandal der Sonderklasse. In Folge 6 der „Vorstadtweiber“ wurde FPÖ-Obmann HC Strache als schwul beleidigt. Der ORF schnitt zwar die Szene heraus, dennoch war die Passage im Untertitel zu lesen. „In Deutschland der Westerwelle oder dieser Berliner Bürgermeister. Oder bei uns der Strache. Die sind doch alle schwul und stehen dazu“, lautete der Text, der zu lesen war.

ORF redet sich heraus

"Im üblichen Prozess der Endfertigung der Sendefassung werden nicht handlungs- und genrerelevante Dialog- und Bildstellen von Filmen und Serienfolgen, geändert, gekürzt oder erweitert. So auch hier", so der ORF. Im konkreten Fall wurde die "redaktionelle Entscheidung getroffen, um die Serie von innerösterreichischen Anspielungen frei zu halten und keine Namen real existierender Personen zu verwenden, die darüber hinaus für das Publikum des Koproduktionspartners ARD nicht verständlich sind. Aufgrund des engen Zeitkorsetts der Fertigstellung – die Folge wurde erst letzte Woche geliefert – verblieb die bereits anhand der Rohschnittfassung hergestellte Untertitelung erhalten", hieß es vom ORF.

FPÖ sieht in Beleidigung keinen Einzelfall

FPÖ-Generalsekretär und EU-Abgeordneten Harald Vilimsky bewertet den Vorfall als reine Gehässigkeit und völligen Verlust aller Hemmungen der ORF-Führung. Politisch motivierter Hass, Beschimpfungen, Beleidigungen, Hetze und Diffamierungen gegen die FPÖ und HC Strache seien im öffentlich-rechtlichen Rundfunk an der Tagesordnung, so Vilimsky. Er erinnerte an die Affäre Moschitz, bei der ein Redakteur Nazi-Skinheads zu einer FPÖ-Veranstaltung gebracht hatte um in der Öffentlichkeit ein Bild zu zeichnen, das nicht der Realität entsprochen habe.

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