Österreich ist ohne Kinder auf “Ramschniveau”

Österreich hat durch die Ratingagentur Fitch die Top-Bewertung Triple-A verloren. Ein Grund: Die hohen Ausgaben für die Pensionen der Babyboomer-Generation, die in den kommenden Jahren in den Ruhestand tritt. 

Kolumne von Barbara Rosenkranz 

Das Problem ist aber nicht die hohe Anzahl der Pensionisten,
sondern, dass auf deren starke Generation eine zahlenmäßig so schwache 
Generation folgt. Sprich: Um das Pensionssystem zu tragen, haben die 
Babyboomer ihrerseits zu wenige Kinder in die Welt gesetzt. Auch in Griechenland waren es (u.a.) die schlechten demographischen 
Aussichten, die dazu führten, dass das Land im Jahr 2008 keine Kredite 
internationaler Banken erhielt und immer tiefer in die Krise rutschte. Das 
Kinderkriegen war und ist ein Luxus, den sich nur noch wenige griechische 
Familien leisten wollen und können.

Daher: Wir müssen in Österreich und in ganz Europa endlich klar sehen: Ein Seniorenheim ist kein prosperierender Wirtschaftsfaktor, in den investiert wird. Seit Jahrzehnten beobachten wir: Die „kompensatorische“ Einwanderung verursacht mehr Probleme, als sie vorgibt zu lösen. Deshalb muss endlich in unsere Familien investiert werden, denn das ist die Investition in die Zukunft! Nur so kann die wirtschaftliche Stärke unseres Landes erhalten werden.

Barbara Rosenkranz ist Nationalratsabgeordnete der FPÖ und betreibt den Blog www.zurueckzurvernunft.at

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