Berliner Masern-Epidemie ging von Asylanten aus

Durch die von Asylanten eingeschleppte Masern-Epidemie könnte es bald zur Impfpflicht kommen. Foto: Wellcom Trust/Wikimedia( (CC BY 4.0)
Durch die von Asylanten eingeschleppte Masern-Epidemie könnte es bald zur Impfpflicht kommen.
Foto: Wellcom Trust/Wikimedia( (CC BY 4.0)
6. März 2015 - 10:34

Die Berliner Masern-Epidemie wurde von Asylanten eingeschleppt. Bisher sind mehr als 600 Erkrankungsfälle registriert worden. In manchen Teilen Berlins wird der Impfstoff für diese als ausgerottet geltende Krankheit bereits knapp. Den Weg in die deutsche Hauptstadt fand die Masern-Epidemie ausgehend vom Balkan.

In Bosnien und Serbien wüten die Masern bereits seit einem guten Jahr. Seit den Balkan-Bürgerkriegen in den neunziger Jahren ist dort die Gesundheitsversorgung nicht mehr auf dem letzten Stand. Durch sogenannte Impflücken und die massiven Zuwanderung von Wirtschaftsflüchtlingen und Scheinasylanten wurde nun auch die deutsche Bundeshauptstadt verseucht.

Impfpflicht: Deutsche wegen Asylanten impfen?

Die deutsche Bundesregierung reagiert auf die aktuelle gesundheitspolitische Bedrohungslage wie gewohnt. Statt den Zuzug von Illegalen einfach sicherheitspolizeilich zu stoppen und aufgegriffene Asylanten einem Gesundheitscheck zu unterziehen, denkt man laut über eine „allgemeine Impfpflicht“ nach. Justizminister Heiko Maas (SPD) sieht zwar einen „Eingriff in die körperliche Unversehrtheit“, hält eine Impfpflicht aber für rechtlich denkbar. Betroffen von einer Impfpflicht wäre selbstverständlich auch die einheimische Bevölkerung.

Linke Integrationsbeauftragte wollen natürlich auch nichts von einem Zuwanderungsstopp wissen, sondern beklagen die „allgemein schlechte Gesundheitsversorgung“ für Asylanten. 

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