Der Rubel steht weiterhin im Visier des Westens.

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Wechselkurs: Russische Währung holt wieder auf

Langsam aber sicher erholt sich die russische Währung wieder. Trotz des anhaltenden Wirtschaftskrieges, den die USA und die Europäische Union gegen Moskau führen, konnte im Februar der Rubel wieder an Substanz gewinnen. Durch die Ukraine-Krise, die EU-Sanktionen und den fallenden Ölpreie sank das Verhältnis im Jänner auf ein Rekordtief von 71,9 Rubel pro Dollar. Zwischenzeitlich machte der Rubel insgesamt wieder rund 17Prozent gegenüber dem Dollar gut. Unterm Strich verbuchte er sogar den größten monatlichen Gewinn seit dem Jahr 1993.

Wirtschaftskrieg des Westens geht weiter 

Analysten sehen die aktuelle Stabilisierung des Rubels gegenüber dem Dollar allerdings als Zwischenhoch. Ein fortgesetzter Wirtschaftskrieg des Westens könnte wiederum zu einer Schwächung der russischen Währung führen. Vor diesem Hintergrund sind die Bemühungen Moskaus, eine dauerhafte Allianz mit China und anderen Schwellenländer in Wirtschafts- und Währungsfragen zu schaffen, leicht zu verstehen. Mit der Gründung einer alternativen Weltbank hatten die sogenannten BRICS-Staaten unter der politischen Oberhoheit Chinas bereits im Juli 2014 einen ersten Meilenstein gegen die ökonomische Welt-Hegemonie der USA gesetzt.

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