Conchita Wurst macht Öffi-Ansagen rund um Song Contest – Unzensuriert

Der ORF macht einen Hype um den Transmann Thomas Neuwirth.

Foto: Bild: Ailura / wikimedia (CC BY-SA 3.0 AT)
Conchita Wurst macht Öffi-Ansagen rund um Song Contest

Im Mai dieses Jahres findet nach langer Zeit wieder ein Song Contest in Österreich statt. Den oftmals kritisierten Sieg für die Alpenrepublik hat aber ausgerechnet eine eher zwiespältige Person, nämlich Thomas Neuwirth, geholt. Seit dem Erfolg des Transmannes alias Conchita Wurst ist ein Hype für geschlechtliche Verwirrung entbrannt und wird von der Stadt Wien auch noch ganz gezielt gefördert. Rund um den diesjährigen Song Contest wird die Stimme von Wurst also nicht nur wie schon bisher im Radio übermäßig zu hören sein, als gäbe es keine anderen Musikstücke, sondern auch die Wiener Linien werden diverse Durchsagen von Neuwirth sprechen lassen.

Wurst macht Ansagen

Schon jetzt ist die Stadt Wien in hellem Aufruhr, weil der Song Contest 2015 in Österreich ausgetragen wird und plant dazu eine großflächige Kampagne. Neben Millionen von Steuergeldern, die für dieses Megaevent mit schwindenden Zuschauerzahlen ausgegeben werden, sollte nun auch eine breit angelegte Song-Contest-Kampagne starten. Eigens mit Werbung verzierte Straßenbahnen fahren bereits jetzt durch die Gegend und künftig sollte auch die restliche Stadt mit dem Slogan „City of Vienna – #12 points“ plakatiert werden. Ausdrücken will man damit, dass man sich auch heuer wieder die höchstmögliche Punktezahl für Österreich wünscht.

Welche weiteren Auffälligkeiten sich die Organisatoren und die Stadt noch einfallen lassen, ist noch nicht restlos geklärt, eines ist aber schon fix: „Es wird Durchsagen von Conchita Wurst in Deutsch, Englisch und Französisch in Zügen und Stationen zu hören geben“, äußert sich der Wiener Linien-Sprecher Answer Lang gegenüber dem ORF. Zu hören wird die Stimme aber nicht überall sein, sondern nur in ausgesuchten Stationen rund um den Austragungsort. Welche Ansagen die Wiener Bevölkerung und unzählige Touristen zu hören bekommen, wollte noch niemand verraten. 

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