Für die Bankenpleiten in der Ukraine dürfte auch der europäische Steuerzahler zum „Handkuss“ kommen.

Bild: Aleksandr Zykov/flickr (CC BY-SA 2.0)
Seit Anfang März gingen drei ukrainische Banken pleite

Alleine seit Anfang März sind drei ukrainische Banken in die Pleite geschlittert. Dies gab nun die Nationalbank bekannt, welche alle drei Banken, darunter zwei der Delta Bank Group, für zahlungsunfähig erklären musste. Die europäischen Steuerzahler dürfte das noch teuer zu stehen kommen, da die EU-Mitglieder Frankreich und Deutschland Millionen Euro in den Wiederaufbau der ukrainischen Finanz investieren wollen.

EU zahlt für ukrainische Banken

Die Delta Bank, die Kreditprombank und die Omega Bank haben es laut Notenbank verabsäumt, rechtzeitig ihre Kapitalquoten zu erhöhen. Durch die Finanzkrise, den Bürgerkrieg in der Ukraine und den Kollaps der ukrainischen Währung müssen alle drei Banken nun vom Staat gestützt werden. Dieser wiederum dürfte sich aber die Gelder hierfür von der EU holen, denn Deutschland und Frankreich verlautbarten auf dem Minsker Gipfel, den ukrainischen Bankensektor wieder aufzubauen.

Geld dafür könnte auch aus der eigens geschaffenen „Agentur zur Modernisierung der Ukraine“ (AMU) kommen. Dieser gehören namhafte europäische Ex-Politiker an, wie etwa der ehemalige deutsche Finanzminister Peer Steinbrück oder ehemalige EU-Kommissar Günter Verheugen. Österreichs Ex-Vizekanzler Michael Spindelegger wurde erst kürzlich zum neuen Direktor der Agentur ernannt, die maßgeblich vom ukrainischen Oligarchen Dimitrij Firtasch finanziert wird. 

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