Gregor Schlierenzauer ist eine Skispringerin – Unzensuriert

Die Sportredaktion von Oe24 macht aus Österreichs Adlern Frauen.

Foto: Bild: oe24 screenshot
Gregor Schlierenzauer ist eine Skispringerin

Stefan Kraft ist derzeit der erfolgreichste Skispringer der ÖSV-Adler und hat am Weltfrauentag in Lahti, Finnland, ein Weltcup-Springen gewonnen. Allerdings als einziger Mann im Team, denn seine Kollegen, die auf den Plätzen 7, 9 und 21 landeten, nämlich Gregor Schlierenzauer, Michael Hayböck und Manuel Fellner wurden nicht als Männer wahrgenommen, sondern als Frauen. Zumindest macht das die Internetausgabe der Zeitung Österreich, oe24, die die Sportler als "ÖsterreicherInnen" bezeichnet. Gewollt oder ungewollt hat hier das Binnen-I verheerend zugeschlagen – und einmal mehr gezeigt, wohin dieser Genderwahnsinn in den Mainstream-Medien führt.

Keine einzige Frau im Starterfeld

Nach dem Weltcup-Springen in Lahti veröffentlichte oe24 das Endergebnis des Bewerbers und führte in der Rubrik "ÖsterreicherInnen" eben Schlierenzauer, Hayböck und Fettner an. Offenbar hat ein Sportredakteur, euphorisiert vom Weltfrauentag am 8. März, das Binnen-I eingesetzt, obwohl im gesamten Starter(Innen)feld keine einzige Frau zu finden war. Das weibliche Geschlecht hat beim Springen einen eigenen Bewerb, und wenn Frauen und Männer gleichzeitig auf die Schanze gehen, dann heißt dieses Springen "Mixed-Bewerb".

Es handelt sich bei Schlierenzauer und Co. ja auch nicht um ÖSV-AdlerInnen, sondern um Adler. Warum die Oe24-Sportredaktion dennoch das Binnen-I einsetzte, bleibt ein Rätsel. Vermutlich weiß man dort wieder einmal mehr als bei den Sportkollegen in den anderen Redaktionen, die offenbar ausgerechnet am Weltfrauentag nicht mitbekommen haben, dass sich Schlierenzauer, Hayböck und Fettner umoperieren ließen.

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