China zieht mit Erfolg alternatives Weltbankensystem auf.

Foto: Bild: Nagyman/Wikimedia (CC BY-SA 2.0)
Europäisches Interesse an Chinas alternativer Weltbank

Ein neuer Reigen im internationalen Wirtschaftskrieg zwischen den Großmächten ist nun offensichtlich eingeleitet worden. Nachdem unter der Federführung Chinas im Juli 2014 die BRICS-Staaten eine eigene alternative Weltbank konkretisiert hatten, wurde im Oktober 2014 die Asian Infrastructure Investment Bank (AIIB) aus der Taufe gehoben.

Eine Absichtserklärung zur Teilnahme an dieser Bankinstitution haben mittlerweile Indien, Bangladesch, Brunei, Kambodscha, Kasachstan, Kuwait, Laos, Malaysia, die Mongolei, Myanmar, Nepal, Oman, Pakistan, die Philippinen, Katar, Singapur, Sri Lanka, Thailand, Usbekistan und Vietnam unterzeichnet. Und die AIIB gewinnt immer mehr an Attraktivität.

Europäische Staaten wollen bei AIIB mitmachen

Neben klassischen Schwellenländern wie Brasilien oder Indien finden auch andere Wirtschaftsnationen Gefallen an dieser Institution – jenseits von Weltbank und Internationalem Währungsfonds. Sehr zum Ärger der USA unter der Führung von Barack Obama. Nun zeigen aber auch „traditionell Verbündete“ wie etwa Großbritannien, Deutschland, Frankreich oder Italien massives Interesse, bei dieser zukunftsorientierten Finanzwirtschaftsinstitution einzusteigen. Und dies trotz nachhaltiger Warnungen aus Washington.

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