Birgit Kelle sagt in "GenderGaga" dem Genderismus den Kampf an

Birgit Kelle sagt mit ihrem neuesten Buch „GenderGaga“ dem Gendermainstream den Kampf an. Foto: unzensuriert.at
Birgit Kelle sagt mit ihrem neuesten Buch „GenderGaga“ dem Gendermainstream den Kampf an.
Foto: unzensuriert.at

Die Journalistin und Publizistin Birgit Kelle hat in ihrem neuesten Buch „GenderGaga“ einen weiteren Angriff auf den Gender-Mainstream gewagt. Kelle analysiert diese vermeintliche neue Wissenschaft und demaskiert auf humorvolle Art die politische Strategie, die sich hinter Gender Mainstreaming verbirgt.

Prostatakrebs für die Frau

Geht es nach Minderheiten, die sich diskriminiert fühlen, so sollen wir Gender Mainstreaming betreiben, um unserer „gesellschaftlich konstruierten Zwangsheteronormativität“ zu entkommen. Die Unterteilung der Geschlechter in Mann und Frau wurde immerhin von den Nazis geschaffen, wie Genderforscher Heinz-Jürgen Voß zum Besten gibt. Unterstützt durch die politische Klasse werden keine Kosten gescheut, um Gender Mainstreaming beginnend mit der Sprache in jeden Lebensbereich einzuführen, denn wie Experten stets versichern, schaffe Sprache Wirklichkeit. Strategisch werden auf Wunsch der EU Unisex-Toiletten gebaut, Ampelmännchen geplant und in nahezu jeder Institution Genderbeauftragte eingesetzt.

Auf Facebook können wir mittlerweile aus 60 verschiedenen Geschlechtern wählen, immer mehr europäische Universitäten verpflichten ihre Studenten zur Verwendung „geschlechtersensibler“ Sprache und bereits in Kindergärten wird mit Medienkoffern gearbeitet, die Kleinkinder zum Hinterfragen von „Geschlechterkonstruktionen“ motivieren sollen. Ein österreichischer Student kontaktierte Birgit Kelle und erzählte ihr, dass er sogar eine Arbeit über Prostatakrebs gendern musste.

Ampelweibchen sollen Frauen im Straßenverkehr "sichtbar" machen

Kelle möchte dem Leser bewusst machen, dass Gender Mainstreaming jeden betrifft. Immerhin finanziert der Steuerzahler die entsprechende Ideologisierung der Öffentlichkeit, die bereits in Schulen und Kindergärten die kommenden Generationen prägen sollen.

Birgit Kelle, die sich einen „femininen Feminismus“ wünscht, in dem Frauen sich auch für die Familie, anstatt für die Karriere entscheiden können sollen, ohne als „Heimchen am Herd“ verunglimpft zu werden, möchte mit ihrem neuesten Werk wachrütteln.

„Obwohl sich die breite Masse der Frauen nicht diskriminiert fühlt durch die Sprache, müssen wir alles nun in irgendeiner Form gendern.“ Und das nicht nur in der Sprache: „Darum machen wir jetzt Ampelweibchen, damit die emanzipierte Frau von heute auch über die Straße kommt.“

Endlosprojekt Gender

Die katholisch geprägte Autorin erklärt, dass es ihrer Meinung nach zwangsweise die Aufgabe von Frauen ist, die notwendige Kritik an diesem irrwitzigen Konzept zu üben, das in sich widersprüchlich ist. Männliche Kritiker würden – vor allem sofern weiß und heterosexuell – unmittelbar als Sexisten abgestempelt und damit Mundtot gemacht werden.

Gender Mainstreaming gibt immerzu vor, Diskriminierung beseitigen zu wollen. Je mehr Arbeit und Mittel in diese Antidiskriminierungsarbeit investiert werden, umso mehr Diskriminierung taucht aber dabei auf, es werden also weniger Probleme beseitigt, als geschaffen. Kelle sieht dies als systemimmanent. Immerhin ist Gender Mainstreaming mittlerweile eine eigene Industrie, von der Genderbeauftragte in Verwaltungen und Ministerien und ganze Institute, mit über 200 Lehrstühlen beispielsweise in Deutschland, leben.

Geht es nach Kelle, so sind die Diskriminierungen von den Genderwissenschaftern, deren wichtigste Vertreter homosexuell orientiert sind und denen sich nun die gesamte Gesellschaft stellen soll, konstruiert. Würden diese konstruierten Probleme jemals gelöst, so wären all die Genderbeauftragten arbeitslos.

Die Autorin prognostiziert den Berufsgenderern jedoch eine gute Zukunft, indem sie erklärt, dass diese Probleme unlösbar sind. Dies zeige sich beispielsweise bei den in Deutschland geplanten Ampelweibchen, die zukünftig den Straßenverkehr regeln sollen. Das Problem dieser geschlechergerechten Ampeln, die den gesellschaftlichen Anteil von Frauen widerspiegeln sollen, beginnt in der Darstellung. So ist der erste Entwurf der Ampelweibchen, die anhand von Rock und Zöpfchen dargestellt werden sollen, bereits zum Scheitern verurteilt. Immerhin wäre dies eine äußerst unemanzipierte, sexistische Darstellungsweise von Frauen, die Emma-Leserinnen wohl zur Weißglut bringen würde. Abgesehen davon, dass Gender Mainstreaming nicht umsetzbar ist, ist es ein Widerspruch in sich. Einerseits behauptet die Theorie, es gäbe keine angeborenen Geschlechter, sie seien lediglich sozial konstruiert, andererseits orientiert sie sich am angeborenen Geschlecht. So definiert diese Wissenschaft gar „schwule Frauen“. Dabei soll es sich um Frauen handeln, die an schwulen Männern interessiert sind, wodurch eine Unterteilung in Mann und Frau ja doch wieder bestätigt wird. Lesben werden in „weibliche“ Femes und „männliche“ Butches, unterteilt, je nach dem, ob sie eine weibliche oder eine männliche Rolle in Beziehungen einnehmen.

Dass die Politik jene Gesellschaftsumkrempelung hofiert, erklärt Kelle damit, dass viele einfach aufgrund der zugrundeliegenden Wortschöpfungen, die die Theorie dahinter bilden, nicht wüssten, worum es dabei wirklich geht. Politiker verwechselten oftmals Gendermainstreaming mit Gleichstellungspolitik.

Gender Mainstreaming hat allerdings nichts mit Geschlechtern und deren Gleichstellung zu tun, sondern orientiert sich ausschließlich an der Frage nach individuellem, sexuellen Begehren.

So soll Gender Mainstream in Beliner Schulen in den Lateinunterricht einfließen, indem gezielt Texte schwuler Autoren übersetzt werden oder im Kunstunterricht ein besonderes Augenmerk auf homosexuelle Künstler gelegt werden soll.

Familie soll abgeschafft werden

Im Endeffekt zielt Gender Mainstreaming darauf ab, der Gesellschaft bereits im Kindesalter sexuelle Präferenzen wie Polygamie und Homosexualität näherzubringen. Die klassische Familienvorstellung Mutter-Vater-Kind(er) soll nach Wunsch der Genderrechtler überwunden werden, denn die Familie sei immerhin die „Keimzelle des Faschismus“ und gehöre abgeschafft, wie bereits die ebenso neomarxistischen 68er als Vordenker des Genderismus predigten.

Birgit Kelle
Preis: 17,99 EUR
 

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