Sensationsfund in der „Krone“: Conchita Wurst endlich nackt

„Man hat’s nicht leicht auf dieser Welt, wenn man als Manderl noch auf Weiberl steht“, sprach jüngst Volks-Rock’n’Roller Andreas Gabalier. Leichter hat man’s freilich – vor allem in der heimischen Kunst- und Medienszene – wenn man Manderl und Weiberl in sich vereint.

Transgender im Vormarsch

Zwei Ereignisse im letzten Jahr legen dafür Zeugnis ab: Einerseits das medial bejubelte Life-Ball-Plakat, das ein von David LaChapelle fotografiertes Transgender-Model nackt samt Penis und Brüsten zeigt, andererseits der vom Sieg beim Song Contest gekrönte kometenhafte Aufstieg von Conchita Wurst, einer „Kunstfigur“, die männliche und weibliche Erscheinungsmerkmale wild miteinander kombiniert und dem Transgendertum durch den Bart im weiblich anmutenden Gesicht noch eine zusätzliche freche Note verleiht.

Gabalier machte im großen Interview mit der Kronen Zeitung am 5. April das von vielen als geschmacklos empfundene Life-Ball-Plakat zum Thema und meinte: „Der Life Ball darf Penis und Brüste abdrucken, aber die Hirterbier-Werbung ist sexistisch.“ „Zum Trotz“ sei daher, so schreibt die Krone, auf seinem neuen CD-Cover eine Hügellandschaft aus weiblichen (oder trangenderischen?) Brüsten abgebildet. Daneben musste sich der Sänger auch noch zu der Frage äußern, ob er nicht neidisch sei, weil Conchita Wurst bei den Amadeus-Awards mehr Preise eingeheimst hat als er.

Life-Ball-Plakat mit Wurst-Bart

Das launige Gespräch illustrierte die Kronen Zeitung in der Print-Ausgabe (hier der Link zur Online-Version) mit Fotos von Gabalier, seinem CD-Cover und dem Life-Ball-Plakat. Letzteres allerdings wurde nicht ganz originalgetreu abgedruckt, denn im Gesicht trug der Transgender einen Bart, der dem von Conchita Wurst verblüffend ähnlich sieht. Sozusagen das erste, von manchen lang ersehnte Foto der nackten Wurst.

Mag sein, dass hier nur ein Krone-Bildredakteur besonders originell sein wollte. Jedenfalls trägt die Montage subtil auch dazu bei, diese gerade für Kinder unnötig verwirrende Darstellung völliger Nacktheit als Normalität erscheinen zu lassen. Der Wurst-Bart immunisiert das umstrittene Werk noch weiter gegen Kritik, denn Conchita ist mittlerweile nicht nur der/die Säulenheilige der Homo-Trans-Lobby, sondern genießt – vorgeblich ihrer Kunst wegen – eine Verehrung wie Mozart, der Namensgeber der unruhestiftenden Preise, oder zumindest Falco. Was hoffen lässt: Zumindest von diesen beiden sind keine Nacktgemälde oder -fotos  bekannt.

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