Athen steuert auf die Staatspleite zu.

Foto: Bild: A.Savin/Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Zentralbanken verschiedener Staaten bereiten sich auf GREXIT vor

In der Finanzwirtschaft herrscht wegen Griechenland wieder einmal Alarmstufe Rot. Die Zentralbanken der Türkei, von Bulgarien, Albanien, Rumänien, Serbien, Zypern und Mazedonien haben die Tochterinstitute „systemrelevanter“ griechischer Banken in ihrem Hoheitsbereich dazu aufgerufen, griechische Staatsanleihen, sonstige Wertpapiere sowie Kredite „abzustoßen“. Betroffen sind die Bankentöchter der Alpha Bank, der National Bank of Greece, der Piräus Bank  und der Eurobank.

Die Risikobestände sollen auf null gestellt werden. Grund dafür ist die Sorge, der Zusammenbruch der griechischen Finanzwirtschaft und damit der GREXIT stehe wieder einmal vor der Tür.

EU-Kommissar Moscovici stellt Athen Ultimatum

Der zuständige EU-Kommissar Pierre Moscovici stellte Athen neuerlich ein Ultimatum, um seine Finanzen in den Griff zu bekommen. Laut Moscovici müssten sich die Griechen zu den Auflagen der Troika bekennen oder die Folgen einer Staatspleite tragen. Als zentrales Datum wird der Juni genannt, dann müssten EZB-Kredite bedient werden.

Es droht der Totalverlust von rund 100 Milliarden Euro für die europäischen Steuerzahler, sollte die Regierung in Griechenland nicht „frisches Geld“ bekommen. Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem hatte bereits im Februar vor einem möglichen GREXIT gewarnt. Damals war er noch als Pessimist gescholten worden, jetzt könnten sich seine Prognosen bewahrheiten.

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