Faymann posiert mit Mitglied krimineller Jugend-Bande: “Jeder Ausländer sollte ihn mögen!”

Für Aufsehen sorgte am Freitag die Zerschlagung einer riesigen kriminellen Wiener Jugend-Bande, die sich „Goldenberg“ nennt. Während die Mainstream-Medien in politisch überkorrekter Weise die Herkunft der Mitglieder verschwiegen oder vernebelten, indem sie von „Russen“ schrieben, nannte Unzensuriert.at die ethnische Zugehörigkeit der meisten jugendlichen Gewalttäter beim Namen: Es handelt sich um Tschetschenen.  „Das Vorgehen war brutal: Sie verwendeten Gaspistolen, bedrohten Kassiererinnen, gaben auch Schüsse ab“, beschreibt Oberstleutnant Robert Klug gegenüber der Zeitung Österreich die Praktiken der Bande beim Raub von Handys, der Erpressung von Geld und den Überfällen auf Supermärkte. Zwanzig Mitglieder der Gruppe sitzen in Untersuchungshaft.

Fotos mit Pistole und Sturmhauben

Bandenmitglieder stellen auf Facebook ihre Gewaltbereitschaft – etwa mit Waffen-Fotos – offen zur Schau und drücken ihre Solidarität mit den gegen Russland kämpfenden Separatisten und Islamisten in ihrer Heimat aus. Besonders eifrig in den sozialen Medien unterwegs ist ein junger Mann, der sich „M. Goldenberg“ nennt, nach eigenen Angaben Boxer ist und das Freundes-Kontingent bei Facebook für private Profile mit 5.000 voll ausgeschöpft hat. Er postete am 28. März ein Foto mit einer Pistole in der Hand und dem Text: „M. war linz und keiner mehr auf der Straße“. Am 7. April folgte ein Foto zweier junger Männer mit Sturmhaube und dem Kommentar „Sei bereit wenn wir kommen wir werden nicht warten“. Schließlich am 8. April ein Foto aus dem Tschetschenien-Krieg 1995 und dem Satz: „Und so kämpften Wir alle gegen den Feind, ob Jung oder Alt. Das Ergebnis, nicht mal 800 Chechenen haben mehr als 10.000 Soldaten vernichtet. Und Wir waren Normale Bürger, mit nur Handwaffen, gegen Ganzen Ausrüstung“. (alle Fehler im Original).

Foto mit Faymann: Wer ist das?

Doch M. Goldenberg beschäftigt sich nicht nur mit Krieg und Gewalt, sondern zeigt auch Interesse für die Politik. Am 28. Juni 2014 ließ er sich mit Bundeskanzler Werner Faymann (SPÖ) ablichten und veröffentlichte das Foto mit dem Satz „Wir Goldenberg sind auch für ihn da wenn er was braucht aber ich glaub nicht das er was von uns braucht“. Dem stimmte gleich ein Facebook-Freund zu und erklärte „wir brauchen was von ihm bohi ah))“. Nicht jeder erkannte den prominenten Mann an M.s Seite und so wurde auch die Frage gestellt: „Brat [Russisch für Bruder, Anm.] wer ist das ?“

M. Goldenberg klärte den Unwissenden auf und fand lobende Worte für den Kanzler: „Er ist sehr nett er braucht keine Bodyguard weil er keinen was schlechtes angetan hat jeder Ausländer sollte ihn mögen“.

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