„Im Schatten des Gracchus“ deckt fiktive linke Verschwörung auf

Norbert Nemeth erläutert den historischen Konnex seines Buches. Foto: Andreas Ruttinger (NFZ)
Norbert Nemeth erläutert den historischen Konnex seines Buches.
Foto: Andreas Ruttinger (NFZ)

Mit dem neuerschienenen historischen Roman „Im Schatten des Gracchus“ des Autors S.Coell - im bürgerlichen Leben Norbert Nemeth, Direktor des Freiheitlichen Parlamentsklubs - wird ein Stück Weltgeschichte freigelegt und gleichzeitig neu geschrieben. Vor dem geschichtlichen Hintergrund einer Zeitenwende rum um 1800 versteht es der Autor, den Leser auf eine ganz besondere Fährte zu locken. Im Zentrum steht die Geburtsstunde der „messianischen Sozialisten“  im Jahr 1796 in Frankreich. Gerade hat das Direktorium die Franzosen vom Terror der Revolutionäre des Jahres 1789 befreit.

Der freimaurerisch organisierte „Orden der Gleichen“, zusammengesetzt aus ehemaligen Mitstreitern von Maximilien Robespierre und Louis-Antoine-Léon de Saint-Just, hat ein unverrückbares ideologisches Ziel: Die Abschaffung des Privateigentums und der Familie sowie die Erschaffung eines neuen Menschen. Die Anführer des Ordens werden von den Restauratoren in Frankreich 1797 nach einem Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet. Doch die sozialistische Flamme brennt weiter.

Ideologischer Feldzug bis in unsere Tage

Dass der „Orden der Gleichen“ keine isolierte und auf Frankreich beschränkte Aktion war, deckt der Metternich-Vertraute Friedrich von Gentz auf. Er schickt 1811 einen Geheimagenten nach Frankreich, um den ideologischen Geheimplänen nachzugehen. Und diese Pläne stellen sich als Basis für eine linke Weltverschwörung dar. Obwohl Gentz an der Seite Metternichs die Ausbreitung des messianischen Sozialismus bis 1848 aufzuhalten versteht, führen die Erben der Geheimloge den ideologischen Feldzug bis in unsere Tage herauf weiter.

Die verzehrende Flamme der sozialistischen Weltverschwörung mit dem Auftrag der Gleichen wird weitergetragen. Als beispielhafte Protagonisten dieses Feldzugs gegen die vernünftige Ordnung führt der Autor Karl Marx, Wladimir Iljitsch Lenin und Herbert Marcuse an. Er spannt dabei den historischen Bogen von der Mitte des 19 Jahrhunderts bis zur Frankfurter Schule. Die spannende Geschichte bleibt historisch „ergebnisoffen“. Und sie provoziert im Leser gleichzeitig ein Nachdenken, wer heute weiter an dieser Weltverschwörung arbeiten könnte. Nicht wenige werden sie politisch-geographisch in Washington, Berlin oder Brüssel ausmachen, wo Institiutionen und Politiker an einer widernatürlichen Einebnung aller Unterschiede im Sinne des Ordens der Gleichen weiterbauen.

„Im Schatten des Gracchus“ von S. Coell ist im Verlag Zur Zeit erschienen und kann bei der buecherquelle.at zum Preis von 24,90 Euro bezogen werden (244 Seiten, ISBN: 978-3-900052-26-3).

Hier das Video von der Buchpräsentation im aktuellen FPÖ-TV-Magazin (Beitrag ab 8:43 Minuten):

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