Rote Freunderlwirtschaft soll es in der PVA gegeben haben.

Bild: Karl Gruber/Wikimedia(CC BY 3.0 AT)
FPÖ-Anfrage führt zu Rauswurf von roter PVA-Managerin

Einen Paukenschlag gab es nun in der Pensionsversicherungsanstalt (PVA). Die seit längerem unter Beschuss stehende PVA-Vizedirektorin Gabriele Eichhorn musste ihren Hut nehmen, nachdem der PVA-Vorstand ihre fristlose Entlassung einstimmig beschlossen hatte. Bereits vor einigen Wochen war die Spitzenmanagerin vom Dienst suspendiert worden. Grund dafür soll ein fortgesetzter Vertrauensverlust wegen mutmaßlicher Ungereimtheiten bei Auftragsvergaben an Eichhorns Lebensgefährten und weitere nahestehende Personen sein.

Vorausgegangen waren dieser arbeitsrechtlichen Konsequenz eine Reihe von Sachverhaltsdarstellungen an die Staatsanwaltschaft sowie eine Anfragenserie von FPÖ-Gesundheitssprecherin Dagmar Belakowitsch-Jenewein.

SPÖ-Sozialminister Hundstorfer lebt weiter Intransparenz

Während sich Eichhorns Rechtsvertreter gegen die Vorwürfe und Konsequenzen gegen seine Mandantin zur Wehr setzt, übt sich der zuständige SPÖ-Sozialminister Rudolf Hundstorfer weiterhin in Intransparenz. So weigert sich der für die Aufsicht über die PVA zuständige Ressortschef, insgesamt alle Auftragsvergaben der PVA aus dem Verantwortungsbereich Eichhorns offen zu legen. Entprechende Anträge der FPÖ wurden von ihm gemeinsam mit einer Regierungsmehrheit einfach niedergestimmt. 

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