“Licht für den Frieden” wird es jedenfalls am 9. Mai 2015 nicht geben.

Foto: Bild: lichtfuerfrieden.at/
Neuauflage von “Lichtermeer” abgesagt

Die für den 9. Mai geplante Neuauflage des „Lichtermeeres“ – genannt „Licht für den Frieden“ wurde abgesagt. Organisator Gerald Kitzmüller gab bekannt, dass das gesamte Technikteam abgesprungen sei. Einen Grund dafür nannte er nicht. Vorbild der Veranstaltung wäre das Lichtermeer 1993 gewesen, als an die 300.000 Menschen auf der Straße waren, um gegen das Österreich-zuerst-Volksbegehren der FPÖ zu demonstrieren. Fraglich ist, ob überhaupt nur ansatzweise so viele Menschen gekommen wären, zumal sich nach mehr als 20 Jahren bestätigt hat, wie Recht die FPÖ mit ihren Warnungen im Bereich der Überfremdung und des Asylmissbrauchs hatte.

Kitzmüller beklagte jedenfalls nicht nur einen finanziellen Verlust, den er noch gar nicht beziffern könne, sondern vor allem einen Reputationsverlust und einen ideellen Schaden durch die Absage. Die Motivation engagierter Leute, sich für ein solches Projekt zu engagieren, werde damit gedämpft.

Aufgeben will Kitzmüller dennoch nicht. Nächstes Jahr will er das Event dann mit neuer Organisation auf die Beine stellen: „Wenn eben nicht jetzt, dann 2016.“ Auch an seinen Plänen, die Veranstaltung danach auf die Landeshauptstädte und später auf ganz Europa auszuweiten, hält er fest.

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