Im idyllischen Aurolzmünster wurde von einem Türken ein Puff betrieben.

Bild: Magnus Manske / wikimedia (public domain)
Ried im Innkreis: Türkischer Kulturverein als Puff enttarnt

In dem idyllischen Dorf Aurolzmünster bei Ried im Innkreis kam vor wenigen Tagen ein skurriler Fall ans Licht. Was als muslimischer Kulturverein getarnt war und wie eine alte Wirtsstube aussah, entpuppte sich in Wirklichkeit als Bordell – betrieben ausgerechnet von einem Türken.

Kultureller Austausch?

Während Ried im Innkreis schon vergangenes Jahr durch ein offensichtliches Ausländerproblem auffiel und der selbsternannte Rapper Dibo mit dem Video „Meine Stadt Ried“ Spott und Ärger auf sich zog, erntet nun der Nachbarort Aurolzmünster negative Schlagzeilen.

Seit fast acht Jahren betrieb dort ein Ausländer einen angeblich „türkischen Kulturverein“. Vereine dieser Art gibt es in Österreich viele. Welcher Kulturaustausch dort erfolgt, wissen allerdings nur wenige. In diesem Fall war es ein Austausch der ganz besonderen Art: Der Betreiber stellte nämlich Bulgarinnen als Sexarbeiterinnen an, welche sich illegal in Österreich aufhielten.

"Taschengeld" für Sozialhilfe-Empfänger

Der über 50-jährige Türke bezog in Oberösterreich Sozialhilfe und dürfte sich mit diesen illegalen Machenschaften ein gutes Taschengeld dazuverdient haben. Nach monatelanger Ermittlung erfolgte am 22. April schließlich auf Anordnung der Polizei Ried und des Landeskriminalamtes ein Zugriff. Bei der Hausdurchsuchung wurden mehrere ausländische Frauen angetroffen, welche mit der Absicht, gutes Geld im ländlichen Aurolzmünster verdienen zu können, nach Österreich gekommen waren.

Das vermeintlich leer stehende Gasthaus wurde geschlossen und der Betreiber in Untersuchungshaft nach Ried gebracht. 

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