Auch Fahnen der radikal-marxistischen ADHK sah man beim ÖGB-Aufmarsch in Innsbruck.

Bild: Haeferl / Wikimedia (CC BY-SA 3.0)
Tirol: Türkische Marxisten marschierten unter ÖGB-Flagge

Die Auftritte am 1. Mai werden für die SPÖ immer peinlicher. In Vorarlberg hielt Landesparteichef Michael Ritsch quasi eine Grabrede, weil bei einer Umfrage 80 Prozent der Bürger im Ländle angaben, niemals rot zu wählen. In Wien polterte Michael Häupl für die Millionärssteuer, von der er zuvor bei den Verhandlungen zur Steuerreform abgerückt war. Und in Tirol? Da traute man seinen Augen nicht, als der ÖGB mit dem Transparent "Arbeitslosigkeit hat ein Gesicht. ÖGB" auf die Straße ging. Mit den Gewerkschaftsvertretern marschierten zahlreiche türkische Organisationen, die eine oder andere wird in Deutschland sogar vom Verfassungsschutz beobachtet.

ÖGB mit Marxisten und Lenin-Anhängern im Boot

Roten Aufmärsche ohne Türken – das wäre inzwischen ein Trauerspiel. Österreicher wollen sich mit den Genossen kaum noch in der Öffentlichkeit sehen lassen. Bei den Mai-Feierlichkeiten in Innsbruck, wo man mit dem peinlichen Gewerkschaftstransparent und der Aufschrift "Arbeitslosigkeit hat ein Gesicht. ÖGB" den Tag der Arbeitslosigkeit feierte statt den Tag der Arbeit, wurde die türkische Community auf der Facebook-Seite des ÖGB Tirol stolz präsentiert. Die Gesichter auf dem Transparent im Hintergrund sind die der kommunistischen Massenmörder Mao und Lenin.

 

So stolz sollte der Gewerkschaftsbund auf seine Brigaden aus der Türkei aber nicht sein, denn manche Vereine, die sich hierzulande niedergelassen haben und mitunter wohl auch Subventionen aus Steuergeldern kassieren, scheinen gar nicht so harmlos zu sein.

Auf den Transparenten beim Maiaufmarsch in Tirol sah man folgende türkische Vereine oder Parteien als Mitwirkende:

ATIK (Konföderation der Arbeiter aus der Türkei in Europa). Laut dem Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen ist die ATIK eine Auslandsorganisation der maoistischen TKP/ML.

ADHK (Konföderation für Demokratische Rechte in Europa). Die ADHK gilt als verlängerter Arm der MKP, die wiederum als Splittergruppe der TKP/ML hervorging. Ziel der TKP/ML und ihrer Splittergruppen ist ein bewaffneter revolutionärer Umsturz in der Türkei und die Schaffung eines "demokratischen Volksstaats" unter Führung des Proletariats.

DIDF (Föderation der Demokratischen Arbeitervereine). Die DIDF wurde im deutschen Verfassungsschutzbericht 2007 im Kapitel "Sicherheitsgefährdende und extremistische Bestrebungen von Ausländern und Verdachtsfälle (ohne Islamismus)" erwähnt.

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