Bereits 12.000 „außerordentliche Schüler“ gibt es an den Wiener Schulen.

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Foto: pittigliani2005/ flickr.com (CC BY-NC-ND 2.0)
„Außerordentliche Schüler“ – 60 Prozent der Schüler in Wien haben nicht Deutsch als Muttersprache

Die teure linke Bildungs- und Migrationspolitik scheint in der rot-grünen Musterstadt Wien ihre Früchte zu tragen: Waren es zu Beginn von Rot-Grün (2010/2011) noch rund 7.900 sogenannte „außerordentliche Schüler“, die Wiens Schulen bevölkerten, sind es nun schon 12.000. Tendenz weiter steigend.

„Außerordentliche Schüler“ – Was ist das?

Diese Zunahme um 53 Prozent in nicht einmal fünf Jahren ging aus der Anfragebeantwortung des Bildungsstadtrates Christian Oxonitsch (SPÖ) hervor. Um das Problem zu erkennen, bedarf es einer Begriffserklärung. Stand „außerordentlicher Schüler“ in früheren Zeiten noch für Schüler, die eben außerordentliche (Schul-)Leistungen erbrachten, so steht dieses Wort unter dem Stern der „Political Correctness“, unter der keine Wahrheiten zu hart ausgesprochen werden dürfen, schlicht für Schüler, die nicht genug Deutsch können, um bewertet werden oder bewertenswerte Leistungen erbringen zu können. Mit der Schaffung des Status des „außerordentlichen Schülers“ wurde beabsichtigt, Kindern mit Migrationshintergrund (jeder Fünfte von ihnen ist laut Statistik betroffen) und mangelnden Deutschkenntnissen eine Eingewöhnungsfrist von längstens zwei Jahren zu geben. Dieser Zeitraum wurde für lang genug erachtet, dass dieser Schüler dann genügend Deutsch beherrscht, um dem Unterricht folgen zu können und die Lernziele zu erreichen. Das Problem: Von 100.000 Pflichtschülern in Wien haben 60 % (60.743) eine andere Muttersprache als Deutsch.

Der steigende Migrantenanteil in den Schulen ist eines der wesentlichen Pronleme, mit denen das Bildungssystem zu kämpfen hat – nebst Gleichmacherei und Genderwahn. Die erste Ausgabe von Unzensuriert-TV stellt daher die Bildung in den Mittelpunkt:

SPÖ wehrt sich gegen „Ausländerklassen“ und sieht Sprachpotenzial

Abhilfe sieht Gemeinderätin Isabella Leeb (ÖVP) in der Schaffung von Vorbereitungsklassen und „besseren Fördermaßnahmen“, um eine „Qualitätsoffensive in Kindergärten und Schulen“ zu beginnen. Stadtschulratspräsidentin Susanne Brandsteidl (SPÖ) verteidigt jedoch das System mit der Begründung, dass „Ausländerklassen“ ungeeignet seien, den Kindern Deutsch beizubringen. Sie schiebt das Problem auf die Flüchtlingsquote, die Wien „übererfülle“. Der Güne Bildungsexperte Daniel Landau verwehrt sich ebenso gegen solche Klassen. Man dürfe junge Menschen, die schlecht Deutsch sprechen, nicht – auch nicht nur kurze Zeit – von jenen trennen, die Deutsch sprechen, weil die Kinder am besten von einander Deutsch lernen würden. SPÖ-Stadtrat Oxonitsch sieht auch kein Problem. Im Gegenteil: Die rund 80(!) Sprachen, die an Wiens Pflichtschulen gesprochen werden, empfindet er als Bereicherung und „als unverzichtbares Potenzial für die Stadt“.

FPÖ beharrt auf dem Konzept „Deutsch vor der Schule“

Johann Gudenus (FPÖ) sieht hingegen ein Versagen von Rot-Grün in der Bildungspolitik. Die langjährige Forderung der FPÖ nach „Deutsch vor der Schule“ sei bis heute nicht erfüllt. Er verwehrt sich gegen den Vorwurf der Schikane. Im Gegenteil würde man so den jungen Menschen (mit Migrationshintergrund) Zukunftschancen bieten. Abgesehen davon zeige sich die Integrationswilligkeit mit dem Erlernen der deutschen Sprache.

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