Die FPÖ lehnt den neuen Sexualkundeunterricht ab.

Bild: Dennis Skley / flickr.com (CC BY-ND 2.0)
Ministerin fordert „möglichst frühe“ Sexualerziehung

Die Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek hat bereits im Herbst 2014 eine Modernisierung des Sexualkundeunterrichtes angekündigt, der bereits im Kindergarten ansetzen soll – nun ist der Entwurf fertig, auch die Begutachtungsfrist ist bereits vorüber.

Staat übernimmt Aufklärung

Dabei ist der Inhalt des Erlasses kritisch: Waren zuvor noch die Eltern damit beauftragt, ihr Kind über Sexualität zu unterrichten, so soll diese Aufgabe nun vollkommen an den Staat übergehen – sogar ein eigenes Budget dafür ist laut einem Kommentar in der Presse bereits vorgesehen.

Bisher sollte die Schule im Sexualkundeunterricht an einer "werterfüllten Orientierung" mitwirken, doch im neuen Entwurf sind Werte (wie z.B. Familie und Liebe) gestrichen und durch die Schlagworte Vielfalt, Lust und Genuss ersetzt.

Die FPÖ-Familiensprecherin Anneliese Kitzmüller sieht in dem Erlass eine Bedrohung für die Familien: "Eltern sollten ihre Kinder aufklären. Dieser sensible Bereich hat nicht vom Staat verordnet zu werden." Es ginge nicht ausschließlich um Bildung, sondern um die schleichende Entmündigung der Eltern. Auch die erste Ausgabe von Unzensuriert-TV widmete sich dem Thema der Sexualerziehung:

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