Hinter der Wiener Integrationswoche steht ein massives Migrantenlobbying von Seiten der Stadt Wien.

Bild: Wikimedia/Gryffindor (CC BY-SA 3.0)
Integrationswoche verleiht Negativpreis an FPÖ-Generalsekretär Kickl

Aktuell findet die vor allem von der SPÖ und den Grünen geförderte „Integrationswoche“ unter dem Motto „Integriert uns endlich“ statt. Im Rahmen dieser Selbstbeweihräucherung von und für Migranten wurde auch eine kostspielige Eröffnungsgala im Rathaus veranstaltet, bei welcher die sogenannten „MigAwards sowie ein „Negativpreis“ vergeben wurden.

FPÖ-Generalsekretär Kickl erhält Negativpreis

Es gehört zur Tradition dieser Veranstaltung, dass die Negativpreise immer an Personen oder Institutionen gehen, welche Probleme und Misstände durch Migranten öffentlich anprangern. Auch Unzensuriert.at wurde bereits nominiert, konnte den Preis jedoch nicht „gewinnen“. Damals ging er an die Kronen Zeitung. 500 Migranten konnten heuer im Internet darüber abstimmen, wer denn ihrer Ansicht nach die meiste „Hetze“ betrieb.

Der Generalsekretär der FPÖ, Herbert Kickl, gewann die Abstimmung vor der Kampagne „#stolzdrauf“ und dem Wort „Integrationsunwilligkeit“, da er als „Mastermind hinter den Hetzkampagnen der FPÖ“ gelte. Der Negativpreis zeichnet laut den Gutmenschen der Integrationswoche jene aus, „die für Hetze und Ausgrenzung statt für Toleranz und Mitbestimmung stehen“. Als „Persönlichkeit des Jahres“ wurde hingegen der linke Schriftsteller und Satiriker Richard Schuberth für seine Texte gegen „Intoleranz und Rassismus“ ausgezeichnet.

Stadt Wien steht hinter Migrantenlobby

Sieht man sich die anwesenden Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Kultur bei der Eröffnungsgala und der Überreichung der Preise an, wird rasch klar, dass SPÖ und Grüne sowie andere linke Organisationen hinter der Forcierung der Migrantenlobby und dem FPÖ-Bashing stehen. So waren bei der Gala im Rathaus folgende Politiker anwesend: Die Gemeinderätin Safak Akcay (SPÖ), die Nationalratsabgeordnete Alev Korun (Die Grünen), sowie die Nationalratsabgeordnete Beate Meinl-Reisinger (NEOS). Von Seiten der Wirtschaft beteiligten sich Mario Rieder, Geschäftsführer der VHS Wien, Rainer Schüller, stv. Chefredakteur des linken Standard, AMS-Wien-Chefin Petra Draxl, Gerhard Hirczi, Geschäftsführer der Wirtschaftsagentur Wien, AK-Präsident Rudi Kaske, Alexandra Laubner, bz-Chefredakteurin, und Christian Meidlinger, Vorstandsvorsitzender des waff, an der Farce.

Unter den Sponsoren und Kooperationspartnern der Integrationswoche findet man Unternehmen wie die Stadt Wien, die Wiener Linien, das AMS-Wien, die Arbeiterkammer-Wien, das Jüdische Museum, das Wiener Konzerthaus, die Grünen, die Neos, die SPÖ, sowie die Zeitungen Heute und Der Standard.

"Ausländerstadt" Wien wird bejubelt

Die Integrationswoche findet noch bis 17. Mai statt. Insgesamt werden 300 Veranstaltungen für die Rechte von Migranten abgehalten. Unter dem Provokanten Motto „Integriert uns endlich“ bejubelte der Initiator und Bum- Media-Geschäftsführer Dino Šoše bei der Eröffnungsrede das Verschwinden der endemischen Wiener Bevölkerung:

Wir haben genug von Augenwischerei und Scheinheiligkeit. Wir wollen der Integration die positive Bedeutung zurückgeben und zeigen, dass Vielfalt und Mehrsprachigkeit eigentlich selbstverständlich sind. Wir leben in einer Stadt, in der mittlerweile 250 Sprachen gesprochen werden und in der mittlerweile die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner einen sogenannten Migrationshintergrund hat.

Die SPÖ-Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger pflichtete den Aussagen Šošes, womöglich schon in Hinblick auf die Wienwahl und die vielen Wähler mit Migrationshintergrund, bei und meinte abschließend: „Die Wiener Integrationswoche ist dort angekommen, wo sie hingehört – im Herzen der Stadt."

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