Sozialistische Jugend steht auf politisches System der Unterdrückung von Kuba

Vor kurzer Zeit veranstaltete die Sozialistische Jugend Gänserndorf eine „Kuba Party“ in Leopoldsdorf im Marchfeld. Auf Rückfrage des RFJ Gänserndorf wieso man ausgerechnet Kuba nimmt, bekam man folgende Antwort:

„Lieber …. KUBA PARTY war eher ein Spontaneinfall. Wir bieten kubanische Cocktails und eine Chillout Area an und mit Kuba verbindet man einfach diesen Lifestyle. NATÜRLICH HAT DER NAMEN KUBA AUCH EINEN POLITISCHEN HINTERGRUND ;) LG.

RFJ entsetzt über die Verherrlichung

In Kuba gibt es noch immer eine Diktatur. Korruption, Überwachung, Armut und sonstige grausame Taten sind dort an der Tagesordnung. Empört über diese Geschmacklosigkeit und Verherrlichung zeigte sich der geschäftsführende RFJ-Obmann von Leopoldsdorf, Patrick Haman „Ich bin empört, dass die jungen Sozialdemokraten anscheinend den Lifestyle von Kuba unterstützen. Alleine der Gedanke, ein Land mit einem kommunistischen Ein-Parteiensystem, welches sämtliche Kriterien einer Diktatur erfüllt, zu befürworten, ist für mich ein Skandal. Findet man den ,Lifestyle´ der Unterdrückung von Seiten der SJ so gut?," fragt sich der junge Freiheitliche in einer Aussendung. Sein Kollege und RFJ-Bezirksobmann-Stellvertreter, David Leitner, ist ebenfalls entsetzt: „Die Idee, eine Jugendveranstaltung zu organisieren, befürworte ich zu 100%, aber unsere Zukunftsträger in Richtung kommunistischer Ideologie zu lenken, halte ich für nicht tragbar," so Leitner.

SJ und SPÖ widersprechen sich

Die SJ und der SPÖ-Bürgermeister hingegen bestritten alle Vorwürfe gegenüber der NÖN, dort hieß es, man wollte nur auf das karibische Flair verweisen, und die Party soll keine politischen Hintergründe gehabt haben.  Diese Sichtweise weicht allerdings klar von den eigenen Aussagen der SJ ab. Dass die SJ ein sehr seltsames Weltbild einer Demokratie hat, beweist sie auch jährlich bei den Protesten gegen den friedlichen Wiener Akademikerball. Während in der Hofburg friedlich getanzt und getratscht wird, bevorzugen es die jungen Roten auf der Straße zu demonstrieren, wo sich bekanntlich auch linksextremistische Demotruppen befinden, die die Stadt Wien kurz und klein schlagen.

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