Saint-Nazaire: Wladiwostok & Sewastopol warten auf Verschrottung.

Foto: Bild: Coastkid /Wikimedia (PD)
Paris könnte Mistral-Schiffe wegen Russland-Sanktionen verschrotten müssen

Vor einem Mega-Problem steht die französische Regierung: Durch die Russland-Sanktionen bleibt sie auf den beiden Mistral-Schiffe „Wladiwostok“ und „Sewastopol“ sitzen. Und dies könnte am Ende des Tages sogar zur Verschrottung der beiden Schiffe führen und damit zu einem Super-Schaden. Die Schiffe liegen derzeit in der Werft von Saint-Nazaire. Obwohl die Russen bereits 890 Millionen Euro, das heißt mehr als zwei Drittel des Gesamtkaufpreises von 1,2 Milliarden Euro, überwiesen haben, ist die Auslieferung politisch blockiert.

Derzeit läuft ein Rechtsstreit zwischen Moskau und Paris über das weitere Schicksal der Schiffe. Das sozialistisch regierte Frankreich fühlt sich an die Sanktionsbeschlüsse von Washington und Brüssel gebunden, Moskau will die Lieferung.

Entweder Ersatzkäufer oder Schrottplatz für die Mistral-Schiffe

Die letzte Chance für die Franzosen: Sie müssten andere Käufer finden. Derzeit soll es Gespräche mit Kanada und Ägypten geben. Scheitert das Ersatzgeschäft, dann bleibt Paris auf Megaforderungen sitzen, die auch von den Herstellerfirmen gestellt werden. Bezahlen müsste dies wohl alles der französische Steuerzahler, der für die Sanktionspolitik von Staatspräsident Francois Hollande und Co nichts kann.

Die Sanktionen gegen Russland werden generell immer mehr zu einem Eigentor für den Westen, insbesondere für die EU-Staaten. Weltkonzerne wie Volkswagen erleiden durch den Wirtschaftskrieg gegen Moskau eine fortgesetzte Schwächung im Absatz.

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