Grüner Plan für Wien? Hunde aus der Stadt verbannen – Unzensuriert

Die Grünen wollen ab 2017 Hunde aus der Stadt Wien verbannen.

Foto: Bild: flickr/opposition24.de (CC BY-SA 2.0)
Grüner Plan für Wien? Hunde aus der Stadt verbannen

Haben die Wiener Grünen nun auch die Hunde zum Feindbild erkoren? Zumindest die Internetplattform Erstaunlich.at berichtet von einem geplanten Hundeverbot im Stadtgebiet samt saftiger Erhöhung der Hundesteuer und Eignungstest für Hundehalter. Laut Erstaunlich.at kursiert seit einiger Zeit ein Flyer durch Facebook, auf welchem die absurden Vorhaben zu lesen sind.

Radfahrer durch Hunde „gefährdet“

Neben einer saftigen Erhöhung der Hundesteuer von aktuell 72 Euro pro Jahr und Hund auf 216 Euro, sowie 315 Euro bei jedem weiteren Hund, soll eine eigene „Taskforce“ gebildet werden, die Hundehalter anschließend regelmäßig überprüfen soll. Auch um das angeblich ausartende „Kotproblem“ soll sich die Taskforce kümmern. Zudem seien Hunde ein enormes Risiko für die „zahlreichen“ Radfahrer in Wien. Freilaufende Hunde würden immer wieder Unfälle, Stürze und abruptes Abbremsen verursachen, sowie manchmal auch Radfahrer beißen.

Auch einen kostspieligen Eignungstest für alle Hundebesitzer will die Ökopartei einführen. Der Preis soll um die 70 Euro liegen, gültig ist dieser dann nur jeweils ein Jahr. „Kampfhundebesitzer“ müssen laut den Plänen gar ein psychologisches Gutachten vorlegen, um die Hunde weiter besitzen zu dürfen. Der Kostenpunkt eines solchen Gutachtens liegt bei 236 Euro.

Hunde nur noch vom Magistrat genehmigt

Wer sich zukünftig im Stadtgebiet einen Hund anschaffen möchte, müsse dafür ein Ansuchen beim Magistrat stellen. Dieses soll dann mit dem Veterinäramt eine genaue Überprüfung durchführen, etwa ob der Hund genügend Garten habe oder „artgerecht“ gehalten werde. Für einen bis zu zehn Kilogramm schweren Hund benötigt man dann schon 100m² Garten. Für Stadtbewohner schier unmöglich. Bei Hunden mit besonderem Laufdrang kann die Haltung sogar ganz verboten werden.

Die Erlässe sollten 2017 in Kraft treten. Somit könnte in Zukunft alleine die Stadt Wien über die Anschaffung von Hunden im Stadtgebiet entscheiden. Die geplanten Maßnahmen sind ein weiterer Versuch, den Steuerzahler für das massive Finanzloch in Wien aufkommen zu lassen. Möglicherweise will man sich durch das Vorgehen gegen Hunde aber auch der potentiellen muslimischen Wählerschaft anbiedern. Im Islam gilt der Hund ja bekanntlich als unreines Wesen.

Grüne sprechen von unwahrer Behauptung

Die grüne Vizebürgermeisterin Vassilakou sprach über Facebook von einer Diffamierungskampagne. Dass die Grünen für ein Hundeverbot seien, sei unwahr. „Wer mich kennt, weiß wie sehr ich Hunde liebe. Mein kleiner Racker und ich sind not amused!“, teilte sie samt einem Foto mit ihrem Hund mit. Was die grüne Obfrau allerdings nicht wissen dürfte, ist, dass die Grünen in der Donaustadt ein Hundeverbot in der Lobau beantragt hatten. Antragssteller waren Bezirksrätin Barbara Boll und die Klubobfrau Heidi Sequenz. Vassilakous Liebe für die Hunde dürfte zumindest nicht bis in die Bezirksebenen der Grünen gedrungen sein.

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