FPÖ sagt Nein zu Arbeitserlaubnis für Asylwerber | Unzensuriert.at

FPÖ sagt Nein zu Arbeitserlaubnis für Asylwerber

Wenn es nach der SPÖ geht, dann gibt es bald noch mehr Arbeitslose durch Asylanten.  Foto: DVIDSHUB/Wikimedia(CC BY 2.0)
Wenn es nach der SPÖ geht, dann gibt es bald noch mehr Arbeitslose durch Asylanten.
Foto: DVIDSHUB/Wikimedia(CC BY 2.0)
19. Mai 2015 - 18:12

Offensichtlich will die SPÖ trotz explodierender Arbeitslosigkeit den österreichischen Arbeitsmarkt mit immer neuen Zuwanderern „fluten“! Sogar Asylwerber sollen jetzt in unserer Heimat arbeiten dürfen. Einzig die FPÖ hält hier dagegen. In der ORF-Pressestunde vom 17.05.2015 erklärte Bundesminister Rudolf Hundstorfer (SPÖ) gegenüber den anwesenden Journalisten, dass das BMASK (Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz) Anstrengungen unternehme, um die 16.000 derzeit arbeitslosen Ausländer mit Asylstatus auf dem Arbeitsmarkt unterzubringen. Für die bald 500.000 österreichischen Arbeitslosen hatte der sozialistische Ressortchef keine konkreten Maßnahmen parat. Dafür überlegt man im Sozialministerium bereits, wie man nicht nur Ausländer mit Asylstatus, sondern auch alle anderen Asylwerber, auch wenn sie Scheinasylanten oder Wirtschaftsflüchtlinge sind, mit einer Arbeitserlaubnis versehen kann.

FPÖ ist gegen Arbeit für Wirtschaftsflüchtlinge

Während etwa auch sozialistische Spitzengewerkschafter den Arbeitsmarkt für Asylwerber öffnen wollen und dabei auf den roten Sozialminister und Ex-ÖGB-Chef Hundstorfer hoffen, setzt die FPÖ auch hier ein Zeichen gegen Scheinasylanten und Wirtschaftsflüchtlinge. In einem entsprechenden Antrag, der von FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl im Parlament eingebracht worden ist, fordert man diesen auf, den Arbeitsmarkt für Asylwerber geschlossen zu halten:

Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz wird aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass der Arbeitsmarkt für Asylwerber in Österreich weiterhin geschlossen bleibt.

Dieser Antrag soll am 27. Mai 2015 im Sozialausschuss auf Antrag der FPÖ behandelt werden. Dann wird sich zeigen, auf welcher Seite die SPÖ und ihre Abgeordneten stehen.

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