Die neuen Ampelmotive in der Alpenrepublik

Auch München scheint nicht mehr zu retten. Dort will man die Wiener Homo-Ampeln nachahmen. Soll erheblich billiger werden als in Wien, aber das spielt bei derlei Unfug kaum eine Rolle. Dekadenz kommt eine Gesellschaft letztlich immer teuer zu stehen, preisunabhängig.

Wien ist anders

Jedenfalls wurde mit homoerotisch veranlagten Ampelpärchen weltweites Medienecho erzeugt. Ob sich die Wiener damit arrangieren wollen, dass sie nun in aller Herren und Weiblein Länder mit einem derart peinlichen Schmarrn assoziiert werden, spielt für die Urheber keine Rolle. Sie haben, nach regenbogenbeflaggten Straßenbahnen, plakatierten Doppelgeschlechts-Models und Conchitas Contest (vielleicht kreiert ein findiger Choreograph, frei nach Offenbach, schnell noch den gewalzerten Con-Con) einmal mehr für Aufsehen gesorgt. Fiasko-Vizebürgermeisterin Vassilakou muss aufpassen nicht bald Griechenlands bekannteste Politikerin zu werden, wenn sie auch nur ein Polit-Export dieses (vor allem budget-) politischen Erfolgslandes ist.

Jedenfalls hat die Santa Maria der hyperaktiven „Wien ist andersrum“-Aktivisten der Welt ungeahnte rot-grüne Perspektiven geschenkt. Die „Ampelkoalition“ ist längst nicht das Ende ampelfarbener Möglichkeiten. An den europäischen Küsten des Mittelmeers könnten grüne Ampeln aufgestellt werden, als Willkommenssignal für alle, die sich per Boot hierher schleppen lassen möchten. Um die Energie für die Nachtbeleuchtung der Signalanlagen bereit zu stellen akzeptieren die Österreicher an Freitagen, zwischen 18 und 20 Uhr, künftig gerne Stromabschaltungen.

Vor Behörden und Spitalsambulanzen indes könnten tageweise rote Ampeln postiert werden, mit einem durchgestrichenen „D“, was bedeutet, dass deutschsprachige Personen, kurz: Einheimische, hier heute nicht bedient werden.

Rote Ampeln sollten sich auch auf Textilien finden, auf Gesäßtaschen als Hinweis für unsere Begegnungskultur bereichernde „Neubürger“, dass der weibliche Körper hierzulande für Unbefugte tabu ist, in Brusthöhe als Hinweis für ebenjene, dass das Portemonnaie in der Innentasche ebenfalls dem Zugriff des Besitzers (und etwaig von ihm dazu autorisierten Personen) vorbehalten ist.

Die grünen Ampeln wiederum, gepaart mit entsprechenden Bodenmarkierungen in rund 147 Sprachen, geleiten alle Neuankömmlinge, die den Worttest „Asyl“ bestanden haben, zu ihren Unterkünften in aufwendig renovierten Gaststätten, Hotels oder verlassenen – oder auch nicht verlassenen – Kasernen. In Gegenrichtung werden delogierte Österreicher geführt, die ihre Mieten nicht mehr bezahlen können. Sollten sich Kinder darunter befinden, werden sie den Eltern abgenommen und in staatliche Obhut übergeben, wo man für ihre Erziehung ein Vielfaches jener Gelder verfügbar hat, das man den leiblichen Eltern vorenthielt (eine im Verborgenen praktizierte monetäre Ampelschaltungs-Spielart mit gesellschaftspolitischem Lenkungseffekt).

Mikrobiell gesteuerte Ampeln könnten auch den Transfer eingeschleppter Krankheiten regeln oder den mitgebrachter Parasiten und Schadinsekten, die hierzulande seit Jahrzehnten ausgerottet waren. In codierter Form natürlich, nur für Eingeweihte verständlich, denn Panik muss vermieden werden und überhaupt darf offiziell nicht sein, was auch inoffiziell nur die fast schon ausgestorbenen Wiener Spatzen von den Dächern pfeifen. Häufig den Dächern jener Krankenhäuser, in denen sich Ärzte derlei hinter vorgehaltener Hand erzählen.

Ampeln böten noch viele Varianten mehr, unseren sich rasant verändernden Alltag zu begleiten. Maria Vassilakou sollte sich mit ihren diesbezüglichen Initiativen aber beeilen, denn ihre giftgrüne Albtraumpolitik bringt gute Chancen, dass die Dame mitsamt ihrem ideologischen Tollhaus am 11. Oktober aus dem Rathaus gewählt wird.

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