Mans Zelmerlöw wurde mit seinem Lied “Heroes” und einer eindrucksvollen Bühnenshow Sieger beim Song Contest.

Foto: Bild: Ailura/Wikimedia (CC BY-SA 3.0 AT)
Song-Contest-Sieger macht ORF und Schwulen-Lobby einen Strich durch die Rechnung

Die Hysterie für die größte Musikveranstaltung der Welt war beim ORF kaum noch zu überbieten. Alles war auf den Song Contest zugespitzt, um der Schwulen- und Lesbenszene mit ihrem Aushängeschild Conchita Wurst zeigen zu können, wie tolerant die Menschen in Österreich sind: Eine Woche vorher der Life Ball, den Bürgermeister Michael Häupl ein politisches Statement nannte, dann das von den Medien bis zum Erbrechen hinausposaunte Outing von Gery Keszler, der unter Tränen einem Millionenpublikum mitteilte, dass er mit Aids infiziert sei – ja, und nicht zu vergessen die gleichgeschlechtlichen Ampelpärchen an 49 Stellen der Stadt.

Es hat alles nichts genützt. Denn ausgerechnet der Song-Contest-Sieger aus Schweden machte die große Regenbogen-Party des ORF und der rot-grünen Wiener Stadtregierung zunichte. Er soll in einer TV-Show die Homosexualität als “Abnormalität” bezeichnet haben.

Mann mit Mann nicht natürlich

Mans Zelmerlöw, so heißt der 28-jährige Gewinner des 60. Eurovision Song Contest, soll laut Medienberichten bei einer schwedischen Kochshow gesagt haben, dass es nicht natürlich sei, wenn ein Mann mit einem anderen Mann schlafen wolle. Oh Gott, was hat der Sänger da gesagt? In der Schwulen- und Lesbenszene wurde diese Aussage gleich als “homophob” gewertet. Denn so etwas darf man in der heutigen Gesellschaft nicht mehr sagen.

Auch in Österreich nicht, wie man seit dem Auftritt von Volks-Rock n Roller Andreas Gabalier (30) bei den Amadeus Awards weiß. Der Steirer hatte inmitten der angeblich so toleranten Kollegen den Mut zu sagen, dass man es als Manderl schwer habe, wenn man auf Weiberl stehe. Er wurde daraufhin nicht nur als “homophob” beschimpft, sondern gleich ins “rechte Eck” gestellt. Das wird dem sympathischen Sänger wohl erspart bleiben, denn dem Vernehmen nach hat er sich, “weil so viele Leute schockiert waren”, öffentlich für seine Aussage entschuldigt. Und zwar in dem Sinn, dass es sich bei seinem Homo-Sager nur um ein Missverständnis gehandelt und er bloß eine statistische Abnormalität gemeint habe.

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