Conchitas Heimat wählte Blau!

Die steirischen Freiheitlichen konnten bei der Landtagswahl stark zulegen. Unter den 45 Gemeinden, die mehrheitlich die FPÖ wählten, befindet sich auch die Gemeinde Bad Mitterndorf, die Heimatgemeinde von Thomas Neuwirth alias Conchita Wurst. Somit dürfte der „Medien-Hype“ um die Wurst auch etwas Positives gebracht haben – zumindest für jene, die sie nicht ausstehen können.

Kommentar von Unzensurix

Franz Voves, Hermann Schützenhöfer, Meinungsforscher und Journalisten erlebten am Wahlsonntag ein blaues Wunder. Die FPÖ verdreifacht sich, darf sowas sein? Es wird gerätselt, wie ein derartiger „Skandal“ nur passieren konnte. Und das, obwohl die FPÖ nur die üblichen „Anti-Ausländer-Parolen“ und einen „farblosen Kandidaten“ gehabt habe, wie es eine raunzende Redakteurin ätzend zu Papier brachte. „Der Wähler hat immer recht. Kann schon sein. Aber er war heute ein Trottel“, heißt es von einem Funktionär des steirischen Wirtschaftsbundes, also dem ÖVP-Flügel in der Wirtschaft.

Schuld am Wahldebakel ist die Wurst

Für FPÖ-Gegner brach am Sonntag einfach die Welt zusammen. Die Wähler haben die Reformpartner abgewatscht. Dass es daran liegen könnte, dass weder SPÖ noch ÖVP die richtigen Antworten liefern, um aktuelle Probleme zu lösen und der FPÖ zugetraut wird, dass sie die besseren Konzepte hat, wird einfach nicht akzeptiert. Und daher ein Trost: Schuld war die Conchita Wurst! Allein die 34,52 Prozent – ein Plus von 24,46 Prozent – an Wählerstimmen in der Heimatgemeinde der Wurst zeigen wohl klar und deutlich, dass die Wähler diesen Medien-Hype um eine Pseudo-Toleranz einfach satt haben.

Die Wurst als Wahlkampflokomotive der FPÖ

Ein schlechtes Omen für die Wiener Wahl, wo doch die Wurst als heimliche Wahlkampfmaschinerie für Bürgermeister Michael Häupl fungierte. Die Wurst könnte wahrlich zur  Wahlkampflokomotive der FPÖ mutiert sein, sehr zum Ärger der SPÖ. FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl formulierte es im Zuge einer Pressekonferenz trefflich. Die Platte „We are unstoppable“ habe die Wurst offenbar zu Ehren der FPÖ komponiert.

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